Doppelte Freude bei HSG Mörlen

  • VonPeter Hett
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In der Frauenhandball-Bezirksoberliga standen sich die HSG Mörlen und die HSG K/P/G/Butzbach im Derby gegenüber. Dem Tabellenstand entsprechend behielten die Frauen aus dem Usatal mit 29:20 (14:11) die Oberhand. Freuen durften sich die Mörler auch über die Niederlage der HSG Fernwald (21:26 gegen Wettenberg II). Im Kampf um Rang zwei besitzen die Bad Nauheimer Vorstädterinnen jetzt wieder einen Vorsprung von vier Punkten, was die Hoffnung auf die Relegation zur Landesliga nährt.

In der Frauenhandball-Bezirksoberliga standen sich die HSG Mörlen und die HSG K/P/G/Butzbach im Derby gegenüber. Dem Tabellenstand entsprechend behielten die Frauen aus dem Usatal mit 29:20 (14:11) die Oberhand. Freuen durften sich die Mörler auch über die Niederlage der HSG Fernwald (21:26 gegen Wettenberg II). Im Kampf um Rang zwei besitzen die Bad Nauheimer Vorstädterinnen jetzt wieder einen Vorsprung von vier Punkten, was die Hoffnung auf die Relegation zur Landesliga nährt.

HSG Mörlen – HSG K/P/G/Butzbach 29:20 (14:11): Auch ohne Elena Kloppenburg, Mona Obleser, Christina Heil, Eva Dietz und Steffi Ewald gelang der HSG Mörlen ein standesgemäßer Sieg gegen das Schlusslicht. Die Butzbacher HSG präsentierte sich aber über 40 Minuten als nahezu gleichwertiger Gegner, der dem Favoriten alles abverlangte. Die Heim-HSG erwischte einen Blitzstart - 5:1 (5.). Die von Martin Calling gut eingestellten Gäste hielten dagegen. Geführt von Sandra Bender, die mit einer klugen Spielsteuerung überzeugte, reduzierten sie den Rückstand Tor um Tor und waren beim 7:6 (14.) wieder dran. Leichte Rückraum-Tore trugen dazu bei. Mörlens Trainer Ingolf Alt reagierte und stellte die Abwehr auf eine 5:1-Formation um. »Damit wollte ich den Gäste-Rückraum weiter nach hinten drücken«, erklärte er die Maßnahme, die sich als erfolgreich erwies. Bis zum Wechsel setzte sich seine Mannschaft mit drei Toren ab.

Lena Michel springt ein

Nach dem Wechsel hielten die Gäste bis zur 40. Minute (17:15) dagegen. Zwei Tore von Friederike Wulf waren für Mörlen die Initialzündung für eine starke Endphase, die mit 12:5 eindeutig gewonnen wurde. »Nachdem wir Mörlen sehr lange in Sichtweite hatten, war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Sandra Bender nach dem 17:15 der Knackpunkt in unserem Spiel«, erklärte Calling den Einbruch seiner Mannschaft.

Die von ihm zu Beginn der zweiten Halbzeit angeordnete enge Deckung gegen Juliane Wagner verpuffte weitgehend, da sich Wagner dieser immer wieder entzog. Neben Anna Dietz avancierte sie zur entscheidenden Person beim Sieger. Beide Seiten hatten eine Vielzahl von Latten- und Pfostentreffern zu verzeichnen, die sich aber nicht entscheidend bemerkbar machten. »Wir haben es geschafft, den Gegner immer in der nötigen Distanz zu halten«, nannte Alt einen Grund für den Sieg seiner Mannschaft. Ein Lob hatte er für Torfrau Lena Michel parat. »Lena befindet sich zum Studium in Asien und verbringt einen Kurzurlaub in der Heimat. Aufgrund der Verletzungen der Stammtorhüterinnen war sie sofort bereit, uns in den wenigen Wochen, die sie hier ist, zu helfen.« Sein Gegenüber hatte an der Leistung seiner Mannschaft nicht viel auszusetzen. »Einsatz und Leistungsbereitschaft stimmen. Mit den ersten beiden Spielen unter meiner Regie bin ich zufrieden«, meinte Calling.

HSG Mörlen: Maibach, Michel; Schön, Theresa Wagner (2), Juliane Wagner (8), Anna Dietz (9/4), Falk, Tizza, Vetter (5), Stumm, Wulf (4), Bühler, Hickel (1).

HSG Butzbach: Kannieß, Bergerow; Nöh (1), Bender (5/1), Spata, Herbel (5), Althaus (3), Müller, Höcher (4/2), Köhler, Diehl (2).

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