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Paul Haarhuis ist seit vielen Jahren das Aushängeschild der AK-Herrenmannschaft des TC Bad Vilbel.

DM-Titel zum Ziel

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(mn). Bad Vilbel freut sich auf das nächste Tennis-Fest. Die Herren 50 wollen am Wochenende (Samstag/Sonntag, jeweils ab 10 Uhr) beim Final-Four der Regionalmeister auf eigener Anlage ihren Titel als deutscher Mannschaftsmeister verteidigen; parallel wird an der Huizenerstraße das 60-jährige Vereinsbestehen gefeiert (Livemusik am Freitagabend im Festzelt). Trotz der Dominanz der Altersklassen-Herren in den vergangenen Jahren warnt TCBV-Mannschaftsführer Andreas Binder: "Das wird eine sehr enge Kiste. Aber wir sind angetreten, um den Titel zu gewinnen. Sonst müssten wir den Aufwand auch nicht betreiben." Im Sommer hatten bereits die Damen des TC Bad Vilbel überraschend den nationalen Titel gewonnen und die Brunnenstadt in die Schlagzeilen gebracht.

Die Mannschaft um den Niederländer Paul Haarhuis ist seit dem Wechsel aus der AK 40 in die AK 50 zur Saison 2017 ungeschlagen und entsprechend favorisiert. Schon in der AK 40 hatten die Brunnenstädter dreimal den Titel gewonnen. Jetzt wird der dritte Triumph in der AK 50 angestrebt. An beiden Turniertagen werden rund 150 bis 200 Zuschauer auf der Anlage erwartet.

Neben der einstigen Nummer eins der Doppel-Weltrangliste werden Henrik Holm, Rainer Marzenell, Michael Kocher (Nummer sechs der AK50-Weltrangliste), Mauro Elia, Christopher Rummel und Santiage Tintore für die Grün-Weißen aufschlagen.

Der Favoritensturz ist dem Ratinger Tennis-Club Grün-Weiß zuzutrauen. Auf den Toppositionen sind Lionel Barthez und Veli Paloheimo (einst Nummer 48 der Welt im Einzel) gemeldet, die man in Bad Vilbel schon seit vielen Jahren als Konkurrenten kennt.

Marc Pradel, der Teamführer, hat bei den deutschen Einzelmeisterschaften das Finale erreicht, wird vermutlich an Position vier antreten, mit Matthias Müller-Seele haben die Nordrhein-Westfalen zudem einen ehemaligen AK-Nationalspieler in ihren Reihen.

Als Sieger der Süd-Ost-Staffel tritt der TC Rot-Weiß Landshut in Bad Vilbel an. "Eine gute Mannschaft, aber eine lösbare Aufgabe", meint TCBV-Mannschaftsführer Binder. Angeführt wird der Kader der Niederbayern von den beiden Schweden Jan Apell (einst Nummer 62 der Welt im Einzel) und Henrik Hobik.

Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch Nord-Ost-Staffelsieger TSV Sassel. Mit dem Ukrainer Dimitri Poliakov besetzt der amtierende AK50-Weltmeister die Topposition. In der Tiefe dürfte dem Kader allerdings die Qualität fehlen, um in Bad Vilbel für eine Überraschung sorgen zu können.

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