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DM-Titel für Schlicht-Brüder

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(mn) Deutscher Meister, 32 von 34 Spielen gewonnen (zwei Niederlagen gab's nach Penaltyschießen) und mit den persönlichen Statistiken in der Jugend-Bundesliga ganz weit vorne zu finden.

Der Wechsel von den Roten Teufel Bad Nauheim in das Eishockey-Internat Iserlohn hat sich für Dennis und Sven Schlicht bereits im ersten Jahr ausgezahlt. Die 16-jährigen Zwillinge haben mit der Jugend der Roosters das erklärte Ziel, den Aufstieg in die Deutsche Nachwuchs-Liga (DNL), erreicht und konnten obendrein in der Regionalliga-Mannschaft der Sauerländer unter Ex-Nationalspieler Andreas Pokorny in den Aktiven-Bereich hineinschnuppern.

Der ICE-Nachwuchs dominierte die Bundesliga-Gruppe Nord und sicherte im Vergleich der jeweils zwei besten Mannschaften der Staffeln Nord und Süd (Iserlohn, Essen, Erding, Regensburg) vorzeitig den Titelgewinn. »Dieser Erfolg bietet ein hervorragendes Entwicklungspotenzial für die Zukunft«, sagt Jugend-Trainer Klaus Schröder, der einst beim Zweitligisten ETC Crimmitschau tätig war. Sven Schlicht war mit 36 Treffern Torschützenkönig der Vorrunde, Dennis Schlicht mit 34 Assists bester Vorlagengeber in der Hauptrunde.

Die Brüder lernten in Bad Nauheim unter Heinz Rosenbecker das Eishockey-ABC und wurden anschließend von Roger Nicholas, Thomas Barczikowski und Marcus Jehner gefördert, ehe sie sich im letzten Sommer auf Grund der besseren Perspektiven für einen Wechsel in die Nachwuchs-Abteilung des DEL-Klubs entschieden haben.

Im Heinatverein, bei den Roten Teufel, sind die Zwillinge offenbar nicht mehr willkommen. Wie Walter Schlicht, Kurstadt-Gastronom und Vater von Sven und Dennis, berichtet, werde seinen Söhnen in der Ferienzeit eine Gast-Teilnahme am Training seitens des RT-Vorstands verweigert, während andere, inzwischen ebenfalls auswärtige Ex-Teufel, mitmischen dürfen.

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