Die Rodheimer Stefan Brömmerling (l.) und Stefan Kann bejubeln bei den deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften der Senioren den Titel in der AK Ü 53. FOTO: PM
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Die Rodheimer Stefan Brömmerling (l.) und Stefan Kann bejubeln bei den deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften der Senioren den Titel in der AK Ü 53. FOTO: PM

DM-Titel beim Debüt

  • vonred Redaktion
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(pm). Einen Sieg und einen zweiten Platz bei deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften mehr hat die SG Rodheim nun in ihrer Erfolgsbilanz stehen. Bei ihrem Debüt in der AK Ü 53 siegten die beiden Rodheimer Stefan Brömmeling und Stefan Kann bei den "Deutschen" der Senioren und Seniorinnen in Berlin-Mitte. Die Rodheimerin Britta Gerlach musste in der AK Ü 49 mit Pia Hoppe aus Frankenberg erst im Finale eine Niederlage hinnehmen, durfte sich aber über Silber freuen.

Nach drei klaren Siegen in der Gruppenphase setzte sich das Duo Brömmeling/Kann auch in der ersten Hauptrundenbegegnung am Samstagabend mühelos mit 15:7, 15:1 durch. Im Viertelfinale wartete am Sonntag mit Jabs/Stößinger der erste starke Konkurrent. In einer Begegnung auf gutem Niveau spielten Brömmeling/Kann ihre Größenvorteile (beide knapp zwei Meter groß) aus und bezwangen den Vorjahressieger und Vereinskamerad Peter Stößinger und seinen Partner Holger Jabs (Mannheim) mit 15:11/15:7 deutlich in zwei Sätzen.

Das darauffolgende Halbfinale gegen Dietrich/Wiesel (Köln) sollte sich als härtester Prüfstein auf dem Weg zum Turniersieg erweisen. Nach ausgeglichenem Spielverlauf ging der erste Satz denkbar knapp mit 19:21 verloren, und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs mussten die beiden Rodheimer einem Rückstand hinterherlaufen. Mit mehr Druck in Aufschlag und Angriff sowie mutigem Einsatz wurde der Satz zum 15:9 gedreht. Der entscheidende dritte Satz wurde sicher mit 15:10 gewonnen.

Im Endspiel gegen Porath/Hütz (Köln) konnte das hessische Team an die konzentrierte Leistung aus dem Halbfinale anknüpfen. Starke Blocks von Kann und wuchtige Angriffe von Brömmeling ließen dem Gegner wenig Chancen. Zu klar war die Übermacht am Netz. Nach 35 Minuten und mit Satzergebnissen von 21:11/21:15 war es geschafft und das Rodheimer Duo Brömmeling/Kann bejubelte auf dem Centre Court die verdiente Goldmedaille.

Für Gerlach/Hoppe ging es nach einem lockeren Auftakttag am Sonntag ebenso erfolgreich weiter. Überraschend ungefährdet zogen sie nach zwei Sätzen gegen die späteren Drittplatzierten Bauersfeld/Wiewiorra (Köln) ins Halbfinale ein. Gegen Christa Liemersdorf und Elke Herrmann (Berlin/Eltorf) fanden die Hessinnen im Halbfinale ebenfalls gut ins Spiel und dominierten beide Sätze.

Silber für Gerlach

Im Finale erwartete die Seriensieger Bina Rollersbroich/Ute Frantzen (Düren/Waldniel) ein schweres Spiel, das war den Hessinnen klar. Die Gegnerinnen starteten furios, die folgende Aufholjagd von Hoppe/Gerlach reichte nicht aus - der erste Satz ging deutlich 14:21 verloren. Mit bekannter Willensstärke holten die beiden Hessinnen jedoch den Satz-Ausgleich mit 21:18. Im entscheidenden letzten Satz spielten beide Teams ihr Sideout par excellence. Die beiden letzten Bälle gingen jedoch auf das Konto von Rollersbroich/Frantzen.

Beide Medaillien-Teams waren sich einig: "Das war ein schöner Abschluss einer denkwürdigen Saison zu Pandemiezeiten. Dass wir seit Mitte Mai wieder im Rodheimer Sand stehen durften, ist nur mithilfe der Stadt Rosbach und des SG-Vorstandsteams möglich gewesen. Unser Dank geht an die Verantwortlichen, die mit Umsicht und viel Aufwand die sich ständig ändernden Regeln umgesetzt haben."

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