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Der TTC Bad Nauheim/Steinfurth um Joscha Müller muss in der Vorrunde Talent Christian Schmirler ersetzen.

Direkte Rückkehr ins Auge gefasst

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(msw). Nach dem Abstieg in der Relegation war die Trauer groß beim TTC Bad Nauheim/Steinfurth, doch dafür möchten die Kurstädter den direkten Wiederaufstieg mit dem Meistertitel in der Tischtennis-Bezirksliga Mitte der Herren/Gruppe 4 erreichen. So ganz einfach dürfte das Unterfangen aber gar nicht werden, da Nachwuchstalent Christian Schmirler zumindest in der Vorrunde in einer englischen Schule sein wird. Somit werden zunächst Joscha Müller, János Hettyey, Markus Hellner, Frank Stellmann, der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Norbert Hofmann und verschiedene Ersatzspieler aus der "Zweiten" das gesteckte Ziel verfolgen.

Hauptkonkurrent dürfte Mitabsteiger TTG Büdingen-Lorbach werden, der ebenfalls den direkten Wiederaufstieg anpeilt. Dagegen hat der letztjährige Vizemeister TSV Ostheim trotz des überragenden vorderen Paarkreuzes mit Stefan Trautmann und Matthias Bell bereits auf die Relegation im Mai verzichtet, da nach dem Abgang von Julian Welker zum TTC Echzell die weiteren Spieler einfach fehlen. Derzeit sind Frank Geppert, Burkhard Müller, Hans-Peter Mazur, Ulrich Mahler und Tommy Funke aufgestellt, doch da Mazur nur selten spielen wird, wird man öfters noch Ersatz aus der Kreisliga-Mannschaft benötigen.

In der letzten Saison hätte fast der TTC Assenheim II noch ganz oben mit eingegriffen, doch Albrecht Papp, Peter Hessel, der aus der ersten Mannschaft herunter gekommene Georg Müller, Dirk Dallwitz, Harald Beck und Matthias Willems wollen einfach nur mitspielen. Ähnliches gilt für den TTC Bad Nauheim/Steinfurth II, der in der letzten Spielzeit lange auf einem der beiden vorderen Plätze gestanden hatte. Doch Matthias Bell, Dr. Lars Wengorz, Volker Heisig, der aus der ersten Mannschaft herunter gekommene Peter Daxer, Heinz Stöcker sowie die aufgerückten Dieter Kössler und Bertram Ziegler haben jetzt nicht mehr die ganz großen Erwartungen.

Kurios sind die Aufstellungen des SV Fun-Ball Dortelweil und des SV Fun-Ball Dortelweil II, denn die Besetzungen wurden in fast identischer Weise einfach umgekehrt. So bilden jetzt Jochen Moll, Frederik Sagermann, Neuzugang Torsten Haase (von der SG Hausen), Carsten Linne, Daniel Lo Conte und David Sting die erste Garnitur, während Frank Seedorff, Oliver Irrgang, Mirco Anft, Stephan Wehr, Dirk Schulz, Waldemar Kunoff und Günther Stauber auch der "Zweiten" den Klassenerhalt bescheren sollten.

Stark genug für den Erhalt der Klasse sollte auch die TTG Ober-Mörlen mit Felix König, Karol Szymanski, David Wiedlocha, Marc Schömel, Alexander Geck und Georg Pfeffer sein. Der TSV Butzbach II kam erst über den Umweg Relegation in die Bezirksliga, doch mit Neuzugang Thomas Rieck (von der TG Unterliederbach) an der Spitze sowie Lukas Wolf, Jonas Nicolaizik, Magnus Lühring, Thorsten Schmidt und Mario Puschner sollte der Erhalt der Klasse machbar sein.

Da es erstmals überhaupt aus einer regulären 12er-Klasse nur einen Direktabsteiger gibt, um die Relegation noch spannender zu gestalten und die Sollstärke noch sicherer halten zu können, könnte es auch Neuling TV Okarben III schaffen. Die Okarbener waren zwar in der letzten Saison mit einem überragenden Team Meister der Bezirksklasse geworden, doch die Tatsache, dass mit Udo Hausner, Robert Celan und Teresa Söhnholz gleich drei Spieler die erste Mannschaft offiziell verlassen haben, trifft die dritte Garnitur am härtesten. Denn sie mussten mit Stephan Martin, Julius Lamprecht, Uwe Rübsamen und Sascha Walloschek gleich vier Spieler aus der letztjährigen Meister-Mannschaft abgeben. Für Sebastian Neumann, Daniel Zielke (kam aus der zweiten Mannschaft herunter), Jens Boy, Robert Grommet, dem aufgerückten Fatih Uysal und Neuzugang Markus Künzell (von der TG Lämmerspiel) wird es nun eine harte Aufgabe, die Klasse zu halten.

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