Eishockey

Dicke Luft in Landshut: Verein bestraft Fanszene hart

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In Bad Nauheim spulten die rund 80 Fans des EV Landshut ihr übliches Programm ab. Das ist soweit nicht ungewöhnlich, doch zukünftig will die organisierte Fanszene des Eishockey-Zweitligisten dies nur noch bei Auswärtsspielen tun. Am heimischen Gutenbergweg ist dicke Luft.

Der EVL hat seine eigenen Fanszene mit empfindlichen Strafen belegt. So darf künftig keine Gruppenkleidung mehr getragen werden. Der Infostand der Szene wurde ebenso verboten, außerdem will der Verein den von den aktiven Fans gestalteten Eingangsbereich zum M-Block übermalen. Die Fanszene reagierte mit einer Stellungnahme, in der sie verkündete, künftig nur noch bei Auswärtsspielen ihr Team organisiert zu unterstützen. Die Strafen würden "einem willkürlichen Gruppenverbot" gleichkommen.

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Nachdem beim Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars am 19. Januar die Gäste-Fans die geklaute Fahne der Landshuter Ultragruppe "Young Generation" präsentierte und zerrissen - die größtmögliche Demütigung in der Ultra-Szene, der einem ungeschriebenen Kodex zufolge die beklaute Gruppe sich auflöst -, sollen EVL-Fans versucht haben, gewaltsam in den Gästeblock zu gelangen.

Auch die Towerstars hatten aus dieser Posse Konsequenzen gezogen und die Ravensburger Ultra-Gruppe "B1 Crew" mit einem Erscheinungsverbot für die CHG-Arena belegt.

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