DFB-Abenteuer in Israel

(mi) Auch die Wetterau ist eine Startrampe in den ganz großen Fußball: Der Bad Nauheimer Hermann Dörner weilte dieser Tage mit der deutschen U18-Nationalmannschaft in Israel, wo ein Vierländer-Turnier ausgetragen wurde.

Hermann Dörner, der aus der Jugend der Spvgg. 08 Bad Nauheim hervorgegangen ist, später beim SV Schwalheim und der SG Rosenhöhe spielte und aktuell das Eintracht-Trikot in Frankfurt trägt, weilte dieser Tage mit der deutschen U18-Nationalmannschaft in Israel, wo ein Vierländer-Turnier ausgetragen wurde.

Aufgrund seines Einsatzes beim DFB-Pokal-Viertelfinale der Eintracht in Freiburg am 14. Dezember, das die Gastgeber nach Verlängerung mit 2:0 gewannen, wurde Hermann Dörner beim ersten Länderspiel gegen Moldawien in Shfaaim am 16. Dezember noch geschont. Ohne ihn gewann das DFB-Team von Trainer Christian Ziege mit 3:1.

Gegen Israel am 17. Dezember stand der Sohn von Konrad Dörner, dem einstigen Ersten Stadtrat von Bad Nauheim, dann in der Startaufstellung und wurde erst in der 93. Minute ausgewechselt, nachdem er beim 3:1-Erfolg im Mittelfeld ein enormes Laufpensum absolviert hatte und zum Schluss "einfach platt" war, wie er selbst zugibt.

Gegen Serbien am 19. Dezember kam er beim 1:1-Remis nicht mehr zum Einsatz. Die Serben wurden aufgrund des besseren Torverhältnisses Turniersieger, während die deutsche Mannschaft mit Hermann Dörner ungeschlagen auf Rang zwei landete.

Zwischen den sportlichen Auftritten weilte die DFB-Delegation in Jerusalem und besuchte dort auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. "Insgesamt war ich von dieser Israel-Reise natürlich total beeindruckt, sowohl von der sportlichen, kulturellen und auch geschichtlichen Seite her", schwärmt Hermann Dörner.

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