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Als Deutscher Vize in den Europapokal

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(kun) Auf dem Höhepunkt ihrer Vereinsgeschichte befinden sich die Schachfreunde von 1891 Friedberg: Am vergangenen Wochenende hat das Damenteam seine Erfolgsgeschichte in der Frauen-Bundesliga mit dem Triumph der Deutschen Vizemeisterschaft gekrönt und sich damit für die Teilnahme am Europapokal qualifiziert.

Vor eigenem Publikum im Bürgerhaus Dorheim konnte man den USV Volksbank Halle (4:2) und den SK Großlehna (3,5:2,5) bezwingen und damit den zweiten Tabellenrang gegenüber der Konkurrenz erfolgreich behaupten.

»Wir hatten bei der Mannschaftsaufstellung eine ganze Menge Ausfälle zu berücksichtigen. Dennoch hat das Team dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung die vier Punkte eingefahren – auch wenn es gegen Halle zwischenzeitlich nicht danach aussah«, musste Mannschaftsführer Rene Gabel nach dem 4:2-Erfolg gegen den Tabellensechsten einräumen.

Mit Elena Levushkina, Deimante Daulyte, Lyubka Genova, Melinda Goczo, Ioana Padurariu und Lili Toth waren die Gastgeberinnen dennoch prominent besetzt. »Wir gratulieren dem alten und neuen Deutschen Meister OSG Baden-Baden und freuen uns sehr, den gegen Bad Königshofen und Mülheim-Nord an den letzten Spieltagen eroberten zweiten Platz vor heimischem Publikum erfolgreich ins Ziel gebracht zu haben.

Wir sind Deutscher Vize geworden und haben uns für den Europapokal qualifiziert – das hätte uns vor zwei Jahren sicherlich noch niemand zugetraut«, zeigte sich Vereinsvorstand Martin Herwig-Päutz stolz auf die Leistung seines Damenteams.

Der Spitzenreiter gab sich zeitgleich gegen die Teams aus Hamburg (4:2) und Guben (6:0) keine Blöße und sicherte sich mit 21 Matchpunkten die Deutsche Meisterschaft. Dahinter setzten sich die Kreisstädterinnen (20) gegen den Verfolger aus Bad Königshofen (18) durch.

Zweite feiert Klassenerhalt

Derweil gelang der zweiten Mannschaft der Schachfreunde Friedberg in München der Klassenerhalt in der 2. Frauen-Bundesliga. Kurios: Aufgrund von personellen Ausfällen konnten die Kreisstädterinnen nur mit vier Spielerinnen antreten, gewannen ihre Partie gegen den Tabellenletzten aus Neuperlach aber dennoch mit 3,5:2,5-Matchpunkten und sicherten so die Klasse.

Abschlusstabelle der Frauen-Bundesliga

1. OSG Baden-Baden 11 21 50

2. SF Friedberg 11 20 44,5

3. Bad Königshofen 11 18 46

4. Hamburger SK 11 14 40

5. SV Mühlheim Nord 11 13 34,5

6. USV Volksbank Halle 11 12 34,5

7. Rodewischer S.Miezen 11 10 32,5

8. SK Großlehna 11 10 31

9. SF Deizisau 11 7 29,5

10. Karlsruher SF 11 4 22,5

11. SV Chemie Guben 11 3 19,5

12. SV Wattenscheid 11 0 11,5

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