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Doppelte Freude: Die SG Rodheim wird mit den Teams der Ü 49 der Damen und der Ü 47 der Herren beim Endrundenturnier in Minden jeweils deutscher Meister im Volleyball.

Zwei Titel

Deutsche Volleyballmeisterschaften der Senioren: Doppelter Titelgewinn für SG Rodheim

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Erfolg (fast) auf der ganzen Linie für die SG Rodheim bei den deutschen Volleyball-Meisterschaften der Senioren: Zwei von drei Mannschaften haben sich den Titel geholt.

Das hätte kaum besser laufen können für die SG Rodheim. Zwei von drei Mannschaften haben sich beim Turnier um die deutsche Meisterschaft in Minden am Pfingstwochenende den Titel geholt. Sowohl die Ü 47-Männermannschaft, als auch das Ü 49-Damenteam gewann ihre jeweilige Konkurrenz. Der Titelverteidiger in der Ü 53 musste letztlich seinem personellen Engpass Tribut zollen und wurde am Ende Fünfter beim Turnier von insgesamt 133 Mannschaften über elf Altersklassen.

Deutsche Volleyballmeisterschaften der Senioren: Frühe Siege ebnen Herren Ü 47 den Weg

In der Gruppenphase trafen die Rodheimer Ü 47-Herren auf den amtierenden Vizemeister MTV 48 Hildesheim (2:1) und den SV 05 Rehbrücke (2:0). Mit zwei emotional wichtigen Erfolgen waren Gruppensieg und damit Viertelfinaleinzug perfekt. Die "Piraten" aus der Wetterau lagen dann gegen den ASV Dachau zwar im ersten Satz zunächst zurück, doch mit jedem Ballwechsel kamen sie besser ins Spiel und gewannen schließlich 2:0. Im Halbfinale hieß der Gegner USV Halle. Schon zweimal waren die Rodheimer in den vergangenen Jahren an der mit ehemaligen Nationalspielern gespickten Mannschaft gescheitert. Doch in diesem Jahr hatte die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt keine Chance gegen die nun wie aus einem Guss spielenden Rodheimer. Die Piraten gewannen auch hier am Ende klar mit 2:0 (25:13, 25:21). Im Finale gegen den TuS Hürth aus der Nähe von Köln brauchte die Mannschaft zwar bis zur Mitte des erstens Satzes, ehe sie Schritt für Schritt die Oberhand gewann. Doch sie demonstrierte auch im fünften Turnierspiel ihre letztlich hervorragende Physis. Gregor Urban verwandelte schließlich unter großem Jubel den Matchball zum 2:0-Erfolg - und damit zum Titel.

Es spielen: Stefan Eder, Stefan Kann, Martin Kerstin, Alex Schuch, Hüseyin Daglioglu, Joachim Jahr, Dieter Schmitt, Stefan Brömmeling, Frank Ettlinger, Karsten Raufmann, Gregor Urban und Detlev Zschiesche.

Deutsche Volleyballmeisterschaften der Senioren: Damen Ü 49 revanchieren sich im Finale

Die Frauen der SG Rodheim hatten nach einem 2:0-Sieg gegen den VfR Jettingen und einem denkbar knappen 0:2 (23:25 und 23:25) gegen die TSG Backnang "nur" den zweiten Platz in ihrer Vorrundengruppe inne - schafften aber in der Folge des Turniers dennoch den großen Coup: Denn in der Zwischenrunde reichte ein knapper 2:1-Erfolg gegen Bremen 1860, um sich für die Endrunde zu qualifizieren. Ein weiterer - und noch knapperer - 2:1-Sieg über den BBSC Berlin im Halbfinale, unter anderem nach abgewehrtem Matchball, bedeutete das Wiedersehen mit Vorrundengegner Backnang im Endspiel. Das Rodheimer Team, bestehend aus Spielerinnen aus Bad Homburg, Bad Sooden und Rodheim, die größtenteils mit Regionalliga- oder gar Bundesligaerfahrung aufwarteten und zudem in Coach Martina Becker ein Mitglied des Trainerstabes der deutschen Ü 50-Nationalmannschaften mit an Bord hatten, gewann das zweite Aufeinandertreffen letztlich deutlich mit 2:0 (25:19 und 25:16) und sicherte sich damit ebenfalls den Titel.

Es spielten: Pia Hoppe, Susanne Passmann, Grit Dinges, Sandra Gransberger, Karin Hagemann, Denise Höhne, Barbara Jobst, Britta Kosbab, Kerstin Reinhardt, Bettina Schuch, Andrea Seeger-Garbe, Claudia Weber und Birgit Wernicke.

Deutsche Volleyballmeisterschaften der Senioren: Titelverteidiger bei Herren Ü 53 ersatzgeschwächt immerhin Fünfter

Zwei Niederlagen und drei Erfolge hießen am Ende Platz fünf und Sieger der "kleinen Finalrunde" für den Titelverteidiger aus Rodheim. "Nach dem plötzlichen Ausfall von drei Leistungsträgern sind wir mit dem Ergebnis und der gezeigten Leistung mehr als zufrieden," sagte SGR-Kapitän Markus Steinhauer nach zwei anstrengenden Tagen. Lediglich gegen die späteren Finalisten aus Berlin und Lintorf mussten die Rodheimer die Lufthoheit im Block anerkennen und beim 1:2 bzw. 0:2 jeweils Niederlagen einstecken. Dem standen 2:0-Siege gegen den Tus Iserlohn und dem SV Winnenden sowie ein 2:1-Erfolg im Entscheidungsspiel um Platz fünf gegen den SV Schwaig gegenüber. "Wir haben gezeigt, dass trotz eines kleinen Kaders alles möglich war, auch wenn die Wechseloptionen stark eingeschränkt waren. Ein Sonderlob möchte ich unserem Diagonalangreifer Peter Stößinger aussprechen, der einer der stärksten Angreifer des Turniers war", sagte Paul Jansen.

Es spielten: Manfred Honisch, Uli Bönsch, Markus Steinhauer, Paul Jansen, Uwe Burkhardt, Andreas Pakzies, Karsten Thielecke, Siggi Klingelhöfer und Peter Stößinger.

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