Fußball-Regionalliga

FSV zum Derby nach Offenbach

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(dün/sno). Zwei Siege, 11:1 Tore - wer sich die Heimbilanz der Offenbacher Kickers in der Fußball-Regionalliga Südwest gegen den FSV Frankfurt ansieht, könnte auf den Gedanken kommen, dass der OFC heute (19 Uhr) als klarer Favorit die Bornheimer empfängt. Doch seit dem 7:0 vor 29 Monaten (in der abgebrochenen Saison 2019/20 gab es nur das Hinspiel in Frankfurt) hat sich einiges gewandelt. »Die kommen als Tabellenerster zu uns«, sagt Sreto Ristic, der Coach der Kickers, dessen Team als Sechster sieben Zähler Rückstand hat.

Während die Gäste ihren Höhenflug genießen und ohne Druck in die Partie gehen, müssen die als Mitfavorit in die Saison gestarteten Kickers gewinnen, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, schon vor der Halbzeit der Spielzeit den Anschluss nach oben zu verlieren. Das Derby hat also bereits Finalcharakter für den OFC, auch wenn Ristic versucht, die Bedeutung herunterzuspielen. »Mit dem, was nach dem Spiel sein könnte, beschäftige ich mich nicht«, betont der 44-Jährige, stellt aber klar: »Wir wollen die ersten sein, die dieses Jahr gegen sie gewinnen.«

Der FSV ist seit acht Spielen ungeschlagen, holte aus den sieben Partien seit dem Restart im Dezember 19 Punkte. »Sie spielen guten Fußball, verteidigen vernünftig, haben individuelle Klasse, können aber auch mit langen Bällen spielen. Und ihre Standards sind durchaus eine Waffe. Sie stehen nicht zu unrecht oben«, meint Ristic.

Sein eigenes Team sieht er im Aufwind. Der OFC holte nach dem Restart zwar nur zehn Punkte aus acht Spielen, ist seit dem Trainerwechsel aber noch ungeschlagen und setzt das System des neuen Coaches immer besser um. »Ich sehe viel Positives«, meint Ristic. Flügelspieler Jakob Lemmer ergänzt: »Wenn wir wie zuletzt in Mainz alles reinhauen, können wir auch gegen den FSV drei Punkte holen.«

Holger Badstuber kommt nach Gießen

Der FC Gießen will seine Erfolgsserie heute (15 Uhr) auf dem Kunstrasen fortsetzen: Zuletzt blieb die Truppe von Trainer Daniyel Cimen in vier aufeinanderfolgenden Spielen ungeschlagen. Das soll gegen den VfB Stuttgart II so bleiben: Die Schwaben kommen nicht nur mit dem früheren Champions-League-Spieler Holger Badstuber, sondern auch mit Offensivwucht: Mit 40 Toren stellt der VfB die drittstärkste Offensive der Liga, die sich im Januar 2021 vor allem auswärts austobte.

Die letzten drei Gastspiele der Stuttgarter endeten 5:1 (in Stadtallendorf), 4:1 (in Alzenau) und 3:0 (in Großaspach) - das Team von Trainer Frank Fahrenhorst ist somit auch die punktemäßig drittbeste Auswärtsmannschaft der Regionalliga Südwest.

Dienstag: Freiburg II Kassel (14 Uhr), Gießen - Stuttgart II (15 Uhr), Balingen - Elversberg (17:30 Uhr), FSV Mainz II - Pirmasens, Ulm - Schott Mainz, Alzenau - Stadtallendorf, Hoffenheim II - Koblenz, Offenbach - Frankfurt (alle 19 Uhr). - Mittwoch: Bahlingen - Aalen (14 Uhr), Steinbach - Homburg (17 Uhr), Großaspach - Walldorf (18:30 Uhr).

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