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Stefan Witzenberger (weißes Trikot, Södel) setzt sich gegen die Butzbacher Martin Calling (8) und Oliver Koch durch. (Foto: Jaux)

Derby geht an den TSV Södel

(hep) Der TSV Södel hat in der Handball-Bezirksliga A einen wichtigen 24:20-Derbysieg bei der HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach gefeiert und ist damit das einzige heimische Team, das am 15. Spieltag einen Erfolg landen konnte.

Neben der unterlegenen Butzbacher Spielgemeinschaft verloren sowohl die HSG Münzenberg/Gambach II (39:37 in Kirchhain) als auch die MSG Florstadt/Gettenau II (27:39 gegen Großen-Buseck/Beuern).

HSG K/P/G/Butzbach – TSV Södel 20:24 (14:11): "Mund abwischen, Punkte mitnehmen und weiter nach vorne schauen." Das war der kurze, aber auch treffende Kommentar von TSV-Trainer Sven Tauber zu dem Pflichtsieg beim Tabellenletzten. Mit der Leistung seiner Mannschaft war er nicht zufrieden. Er räumte jedoch ein, dass solche Spiele gegen derart unterlege Mannschaften für den Favoriten in jeder Liga der Welt ein Kopfproblem darstellen. Die Butzbacher Spielgemeinschaft ging das Spiel forsch an und lag in der ersten Halbzeit durchgängig in Führung. Über 7:4 sicherte man sich bis zur 23. Spielminute eine 14:8-Führung. "Mit Mühe und Not haben wir es geschafft, den Rückstand bis zur Pause auf 11:14 zu reduzieren", gab Tauber zu Protokoll. Den Rückenwind der kleinen Aufholjagd nahm seine Mannschaft mit in die zweite Hälfte. Fünf weitere TSV-Tore in Folge drehten das Spiel und bescherten Södel eine 16:14-Führung. Die HSG zeigte sich weiter kämpferisch und hatte beim 19:19 (56.

) den Punktgewinn vor Augen. Nach dem 20:19 für Södel (Hofmann/57.) nahm Tauber eine Auszeit, um die letzten Reserven für die Endphase zu mobilisieren. Vier weitere Södeler Tore brachten den TSV-Sieg unter Dach und Fach. "Zu verdanken war das in erster Linie einem erneut überzeugenden Dominik Gabel, der unser Tor in der zweiten Halbzeit regelrecht vernagelt hat", verriet Tauber.

Für das am Sonntag anstehende Spiel beim Tabellendritten TV Wetzlar bedarf es einer Leistungssteigerung vonseiten seiner Mannschaft. "Meine Jungs haben sich im Lauf der Runde jeweils der Spielstärke des Gegners angepasst. Insofern denke ich schon, dass wir in Wetzlar ein anderes Gesicht zeigen wie heute", gibt sich der TSV-Trainer optimistisch.

TSV Södel: Hastermann, Gabel, Pascal Schmidt; Keller, Schiller, Brehm, Hofmann (6), Vellenzer, Schepp (4/1), See (3), Tauchmann (6), Böhland (3/1), Witzenberger (2), Ohly. / Torschützen HSG: Schuster (7), Klarner (4), Kresse (6), Kuhn (1), Kalling (1), Rühl (1).

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