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Keine Zeit mehr für Ausreden bei den Gießen 46ers um Bjarne Kraushaar.

»Den Abstiegskampf annehmen«

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(gae). Die Gießen 46ers haben gute Erinnerungen an Bayreuth - sie gewannen das Hinspiel in der Basketball-Bundesliga bei den Oberfranken mit 110:99. Nur ein weiterer Sieg hilft den Mittelhessen in der brenzligen Situation. Nach dem grausamen 82:101 am Mittwoch in Würzburg muss am Samstag um 20.30 Uhr in der Osthalle (live auf MagentaSport) eine gewaltige Leistungssteigerung, mehr Leidenschaft und ein unbändiger Siegeswille her, damit die 46ers gegen ebenfalls im Abstiegskampf verstrickte Bayreuther den dringend benötigten Erfolg einfahren können.

Die Lage: Der Blick auf die Tabelle zeigt klar und deutlich auf, welche Stunde für die Gießen 46ers geschlagen hat: 19 Spiele, drei Siege, 16 Niederlagen - Tabellenletzter. Punktgleich mit den Lahnstädtern sind die Rastamänner aus Vechta. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt für beide Teams vier Zähler, wobei der Rang-16., der Mitteldeutsche BC, erst 17 Spiele absolviert hat. Der Samstaggegner aus Oberfranken belegt den 15. Rang und hat drei Siege mehr vorzuweisen als die 46ers. »In unserer momentanen Situation sind Charakter und Einstellung wichtige Faktoren. Jeder muss extra Einsatz und starken Willen zeigen«, fordert 46ers-Geschäftsführer Michael Koch.

Der Gegner: Anfang Januar verstärkten sich die Bayreuter mit dem erfahrenen Pointguard Lazeric Jones. Der 30-Jährige führt mit Bastian Doreth Regie. Das Duo gilt es, zu kontrollieren. Topscorer ist Frank Bartley. Der Starter auf der Position zwei erzielt im Schnitt pro Spiel 14,3 Punkte. Weiter zweitstellig scoren im Team von Headcoach Raoul Korner Powerforward Osvaldas Olisevicius (13,8), Center Derek Pardon (12) und der Ex-Gießener Matt Tiby (11,8).

Personelles: Die 46ers müssen immer noch auf den defensiv starken Center Chad Brown verzichten (Rücken). Zudem steht erneut ein ganz dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Isaac Hamilton. Der Forward plagt sich weiterhin mit einer Knieverletzung herum.

Das sagt Trainer Scholz: »Natürlich ist man nach so einem Spiel wie gegen Würzburg niedergeschlagen. Aber keiner der Jungs macht das mit Absicht, da geht auch keiner mit Halbgas - das wirkt manchmal so. Es ist eine besondere Situation, den Abstiegskampf anzunehmen. Wir müssen positiv bleiben und eine Lösung finden. Wir haben aber gegen Bayreuth die Chance, es besser zu machen.Abstiegskampf ist viel Kopfsache. Wir müssen eine ganz andere Intensität auf das Parkett bringen - von Anfang an des Spiels. Wir brauchen eine außergewöhnliche Leistung im Angriff und in der Verteidigung.«

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