Fußball-Regionalliga

Daghfous jetzt doch ein Gießener

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(fri/sno). Schon am Sonntag könnte der 34-jährige Zugang des FC Gießen, Nejmeddin Daghfous, beim Regionalliga-Gastspiel in Pirmasens (So., 14 Uhr) zum Kader gehören. »Ihm wird jede Einheit gut tun. Wir schauen, dass er schnell eine Option wird, geben ihm aber Zeit«, sagt Trainer Daniyel Cimen. Beim punktgleichen FK Pirmasens wollen die FC-Fußballer den Flow mitnehmen - drei der letzten vier Partien wurden gewonnen. »Zwischen den Jahren haben wir aufgeholt. Die Mannschaft findet sich. Auf einmal brauchst du nicht mehr so viele Chancen und hast eine gewisse Stabilität. Es entwickelt sich ein Teamgeist.«

Die Partie in Rheinland-Pfalz wird live und kostenfrei über sporttotal.tv übertragen, wenn im Stadion gespielt werden kann. Aufgrund von Dauerregen, so der Geschäftsstellenleiter des FKP, Christoph Radtke, »gehen wir aber eher davon aus, dass die Stadt uns kein grünes Licht gibt und wir auf den Kunstrasenplatz ausweichen müssen«. In diesem Fall gibt es keine Liveübertragung.

Dass Daghfous als letzter von mittlerweile fünf Winter-Zugängen bereits am Sonntag auf dem Rasen stehen wird, darf nicht erwartet werden - was Cimen in den kommenden Wochen allerdings erwartet, ist »viel, viel Freude. Wenn man knapp ein Jahr lang kein Fußball spielen konnte, hat man extrem Bock.« Daghfous hatte gegen die Kündigung seines bisherigen Arbeitgebers Kickers Offenbach geklagt - Grundlage war ein Streit im Training mit Mitspieler Luigi Campagna, nach dem Daghfous seinem Kollegen die Nase gebrochen haben soll.

Die Kickers selbst treten zeitgleich bei der TuS RW Koblenz an. Nach dem torlosen Remis gegen die SV Elversberg ist der OFC Tabellensiebter. Der Rückstand auf die Spitze beträgt damit sechs Punkte. Koblenz belegt vor der Partie gegen den OFC den 19. Platz.

Seltener Besuch am Bornheimer Hang

Nicht nur Regionalliga-Fußball wird am Wochenende im Stadion am Bornheimer Hang absolviert, sondern auch die 3. Liga gibt eine Stippvisite an der traditionsreichen Spielstätte. Da der Ludwigspark des 1. FC Saarbrücken von der Stadt Saarbrücken für nicht bespielbar erklärt worden ist, findet das Aufsteigerduell mit dem VfB Lübeck etwa 190 Kilometer entfernt im Frankfurter Osten statt. Da sich zu Saisonbeginn das FCS-Stadion noch im Umbau befunden hatte, mussten die Saarländer eine Ausweichspielstätte mit Rasenheizung angeben.

Nichtsdestotrotz peilt der FSV am Samstag (14 Uhr) gegen die SG Großaspach wieder einen Heimsieg an - es wäre der fünfte in Folge. Gegen den Drittliga-Absteiger, der lediglich auf Rang 17 steht, ist der Auftritt der angeschlagenen Stammkräfte Ihab Darwiche und Alieu Sanaweh fraglich.

Samstag: Aalen - FSV Mainz II, Walldorf - Bahlingen, Frankfurt - Großaspach, Elversberg - Hoffenheim II, Kassel - Steinbach, Stadtallendorf - Freiburg II, Schott Mainz - Alzenau (alle 14 Uhr). - Sonntag: Pirmasens - Gießen, Stuttgart II - Ulm, Koblenz - Offenbach, Homburg - Balingen (alle 14 Uhr)

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