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Dämpfer im Abstiegskampf

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Von: Sascha Kungl

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»Die HSG Wettenberg II gehört wie wir zu den sechs Mannschaften, die den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte in dieser Saison unter sich ausmachen werden. Dementsprechend bitter ist die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten«, räumte Gerhard Koffler, Trainer der TG Friedberg, nach der Niederlage seiner Mannschaft in Launsbach ein, durch die seine Mannschaft einen herben Dämpfer im Abstiegskampf hinnehmen musste. Gegen die HSG Wettenberg II kassierten die Kreisstädter eine 25:28 (15:14)-Auswärtsniederlage und rutschen damit im Gesamtklassement auf den zehnten Tabellenrang ab.

»Die HSG Wettenberg II gehört wie wir zu den sechs Mannschaften, die den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte in dieser Saison unter sich ausmachen werden. Dementsprechend bitter ist die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten«, räumte Gerhard Koffler, Trainer der TG Friedberg, nach der Niederlage seiner Mannschaft in Launsbach ein, durch die seine Mannschaft einen herben Dämpfer im Abstiegskampf hinnehmen musste. Gegen die HSG Wettenberg II kassierten die Kreisstädter eine 25:28 (15:14)-Auswärtsniederlage und rutschen damit im Gesamtklassement auf den zehnten Tabellenrang ab.

Die Koffler-Schützlinge konnten nicht an das jüngste Erfolgserlebnis beim 24:24-Unentschieden gegen den TuS Holzheim in der Vorwoche und den 28:23-Hinspielsieg gegen die Oberliga-Reserve der HSG Wettenberg anknüpfen. »Vorwürfe kann man der Mannschaft trotz der Niederlage nicht machen. Aufgrund der akuten Personalsorgen sind wir nur mit sieben Feldspielern angereist. Unter diesen Umständen haben die Jungs ihre Sache sehr ordentlich gemacht. Die Spieler, die auf der Platte standen, haben sich den größten Respekt verdient«, sprach der Friedberger Übungsleiter seiner Rumpftruppe trotz der Schlappe ein Lob aus.

Neben den Langzeitverletzten Benedikt Ploner (Bänderriss), Dario Pozgaj (Mittelhandbruch) und Nico Plattek (Bänderriss im Schultergelenk) musste auf Friedberger Seite kurzfristig auch Andre Avemann aufgrund von Rückenbeschwerden passen. »Mit nur sieben Feldspielern war gegen Wettenberg letztlich einfach nicht mehr drin. Der Kräfteverschleiß war in der zweiten Halbzeit deutlich spürbar. Durch die hohe Belastung sind unsere Abschlüsse mit zunehmender Spieldauer immer unplatzierter geworden«, sagte Koffler, dessen Team vor rund 80 Zuschauern in der Sporthalle der Gesamtschule Launsbach zunächst agiler wirkte und den besseren Start in das Duell der Kellerkinder erwischte.

Nach ausgeglichenem Beginn (5:5/6.) lagen die Kreisstädter beim 9:6 nach elf Minuten erstmals mit drei Toren in Führung und konnten ihren Vorsprung bis zur 18. Minute weiter ausbauen (12:8). »Gerade Marco Zinnel am Kreis hat in der ersten Halbzeit getroffen wie er wollte«, lobte Koffler den mit acht Toren erfolgreichsten Friedberger Werfer. Nach einer Auszeit kamen die Hausherren gegen Ende des ersten Durchgangs besser ins Spiel und konnten bis zur Halbzeitpause auf einen Treffer verkürzen (15:14).

Nach dem Seitenwechsel musste der Mini-Kader der Gäste dem hohen Aufwand Tribut zollen. Beim 21:17 in der 40. Minute hatten die Wettenberger die Partie zu ihren Gunsten gedreht und konnten ihren Vier-Tore-Vorsprung in der Folge über die Stationen 24:20 (47.) und 26:22 (52.) erfolgreich behaupten. »Unter dem Strich tut die Niederlage natürlich weh, dennoch kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat kämpferisch alles in die Waagschale geworfen. Gegen Ende der Partie hat es uns spürbar an Kraft und Konzentration gemangelt, was aufgrund der hohen Einsatzzeit aber völlig normal ist«, konstatierte Koffler.

HSG Wettenberg II: Christof, Kemper; Tom Schulcz (4), Mirko Schulcz (6), Paul, Wingefeld (2), Büsse (3/3), Philipp (4), Felix Leger, Gerisch, Wolf (5), Quurck (1), Maximilian Leger (3), Schmitz.

TG Friedberg: Balazs, Biaesch; Zinnel (8/1), Weide, Schmidt (3), Robus (2), Petrosanec (3), Wolf (7/3), Jakobi, Koffler (2).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Osternig/Schäfer (Dornheim/Groß-Gerau). – Zeitstrafen: 8:4 Minuten. – Siebenmeter: 4/3:7/4. – Zuschauer: 80.

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