Handball

Corona-Verdacht bei der HSG Wetzlar

  • Michael Schüssler
    vonMichael Schüssler
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(ms). Nach gut sechs Wochen Pause wäre Handball-Bundesligist HSG Wetzlar heute Abend um 19 Uhr bei der HSG Nordhorn-Lingen in das Sportjahr 2021 gestartet. Das eigentlich erste Spiel gegen den HC Erlangen war aufgrund der Finalteilnahme von HSG-Akteur Anton Lindskog bei der Weltmeisterschaft in Ägypten auf den 25. Februar verschoben worden. Mit dem Corona-Verdachtsfall im Team von Trainer Kai Wandschneider hat sich aber auch die Partie bei der HSG Nordhorn-Lingen vorerst erledigt.

Nach der Regel-Testung am Dienstag gibt es einen Corona-Verdachtsfall im Bundesligateam der Handballer der HSG Wetzlar, dies teilte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp mit. Aus diesem Grund wurde nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises - und bis der Verdachtsfall endgültig aufgeklärt ist - die komplette Mannschaft der Mittelhessen vorsorglich isoliert und unter häusliche Quarantäne gestellt.

Zum Schutz aller beteiligten Personen wurde das Auswärtsspiel der Grün-Weißen bei der HSG Nordhorn-Lingen, das eigentlich am Donnerstag stattfinden sollte, verlegt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest, auch weil noch nicht klar ist, welche Auswirkungen der aktuelle Verdachtsfall auf das Team des Tabellenachten haben wird.

Nach dem Trainingsauftakt am 18. Januar hatten die Grün-Weißen in der Vorbereitung drei Testspiele absolviert, in denen neue Formationen und Deckungsvarianten eingeübt werden konnten. Gegen die Zweitligisten ThSV Eisenach, TuS Ferndorf und TV Großwallstadt fuhr die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider allesamt Siege ein. »Die Einstellung während der Vorbereitung war immer gut«, lobte er auf der HSG-Homepage. »Durch Verletzungen und WM-Teilnehmer konnten wir nie komplett trainieren, da ist Improvisieren gefragt. Ich bin aber zufrieden.« Erst am Montag konnte Wandschneider nach dem 26. Dezember sein komplettes Team um sich versammeln und trainieren.

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