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Coach Caler und Universe trennen sich einvernehmlich

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(kaja). Mit möglichst wenig Unruhe durch die Saison zu kommen - das hatten sich die beiden neuen Geschäftsführer der Frankfurt Universe Betriebs GmbH (FUB), Daniel Zeidler und Alexander Korosek, nach der Insolvenz im vergangenen Jahr vorgenommen. Doch am Dienstagabend und damit nur fünf Tage vor dem Spitzenspiel beim deutschen Meister Schwäbisch Hall Unicorns am Sonntag (15 Uhr) sorgte der Tabellenzweite der German Football League (GFL) Süd selbst für einen Paukenschlag, als er die sofortige einvernehmliche Trennung von seinem bisherigen Cheftrainer Brian Caler bekannt gab.

Im letzten Jahr hatte Caler Frankfurt als Headcoach ins Finale geführt. Das war der bislang größte Erfolg in der bisherigen Universe-Geschichte. Und auch in dieser Saison liegen die Frankfurter mit acht Siegen und nur einer Niederlage auf dem angestrebten zweiten Platz, sportlich läuft also alles nach Plan.

Doch für Caler lassen sich aktuell die persönlichen Lebensumstände nicht mit der zeitintensiven Aufgabe eines Headcoaches unter einen Hut bringen. Der Coach hat deshalb darum gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden.

Einen Nachfolger von außen soll es nicht geben. Stattdessen übernimmt Defense Coordinator Thomas Kösling zusätzlich die Aufgaben des Headcoachs und wird dabei von Patrick Griesheimer unterstützt, der vorher schon gemeinsam mit Caler für die Offense verantwortlich war."Es wäre kontraproduktiv, jetzt jemand anderen zu holen", sagt Zeidler. Kösling sagt: "Die Systeme haben sich eingespielt. Neue Ideen reinzubringen, würde keinen Sinn ergeben."

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