Tischtennis

Christian Schmirler setzt hessenweites Ausrufezeichen

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Im Nachwuchsbereich der heimischen Tischtennisszene scheint Josephina Neumann (noch TV Okarben) derzeit zwar alles zu überstrahlen, doch auch Christian Schmirler (TTC Bad Nauheim/Steinfurth) sorgte mit seinem dritten Platz bei den in Crumstadt ausgetragenen hessischen Tischtennis-Einzelmeisterschaften der Schüler A für ein fantastisches Ergebnis.

Im Nachwuchsbereich der heimischen Tischtennisszene scheint Josephina Neumann (noch TV Okarben) derzeit zwar alles zu überstrahlen, doch auch Christian Schmirler (TTC Bad Nauheim/Steinfurth) sorgte mit seinem dritten Platz bei den in Crumstadt ausgetragenen hessischen Tischtennis-Einzelmeisterschaften der Schüler A für ein fantastisches Ergebnis.

Nachdem die ersten beiden Gruppenspiele gegen Hannes Pfaff (SV RW Leimsfeld) und Jan Kieselbach (TTV GSW) des 48er-Feldes klar gewonnen wurden, zeigte sein Gegner Ryan Jager (Neuenhainer TTV), Vizehessenmeister der B-Schüler, eine ausgesprochen starke Leistung. In einem spannenden Spiel konnte sich Christian Schmirler am Ende mit 3:1 durchsetzen. Als einer der Gruppenersten und Topgesetzten gab es für die verbliebenen 24 Spieler zunächst ein Freilos, bevor er im Achtelfinale auf Luis Frettlöh (TSV Marbach) traf. Dieses Spiel endete relativ klar zugunsten des Bad Nauheimers. Es folgte ein hoch spannendes Viertelfinale gegen Alessandro Pistara (Eintracht Frankfurt), in dem er sich im fünften Satz nach einem Rückstand zum Seitenwechsel mental stark durchsetzen konnte. Im Halbfinale gelang es jedoch nicht, gegen Liam Rauck (TV Dreieichenhain) zu gewinnen. Das Spiel ging letztendlich mit 0:3 verloren, wenngleich eine Wende des Spielverlaufs jederzeit möglich schien. Es fehlte einfach etwas Glück.

Gemeinsam mit seinem Doppelpartner Nils Rau vom TV Okarben, der im Einzel nicht ganz so weit kam, erreichte Christian Schmirler sogar das Finale, in dem die beiden sehr knapp dem eingespielten Doppel Tyler Köllner/Leon Graf (SVH Kassel/SC Niestetal) unterlagen. Hier kam es in der Kombination mit dem Schnittabwehrspiel seines Partner zu faszinierenden Ballwechseln, in denen die immer per lange Noppen scharf unterschnittenen Returns zu einem abgelegten Ball der Gegner führten, den Christian Schmirler häufig durch sein Topspinspiel entweder direkt in einen Punkt verwandeln konnte oder sich mitunter eine Topspin-Rallye ergab. Die Besucher kamen auf ihre Kosten.

Zweifelsohne ist der dritte Platz im Einzel und der zweite Platz im Doppelturnier eine tolle Leistung. Dennoch blieb Christian Schmirler der Gewinn der "Hessischen" verwehrt, wie bereits im August auf den Top10, wo er bis zum letzten Spiel auf Kurs zum Gewinn der Rangliste gelegen hatte. Gern wäre er als Erst- oder Zweitplatzierter auf die deutschen Meisterschaften bzw. Ranglisten gefahren. Dennoch hat der Kreis mit ihm ein weiteres Toptalent, diesmal im männlichen Bereich.

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