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»Die Chancen nicht genutzt«

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(hlu) Die Zweitliga-Wasserballer des VfB Friedberg haben einen Schritt Richtung gesichertes Mittelfeld verpasst. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Spielertrainer Olaf Vetter musste sich beim 1. FC Nürnberg mit 7:10 (2:2, 2:3, 0:3, 3:2) geschlagen geben.

"Eine Hälfte waren wir ebenbürtig. Im dritten Viertel haben wir leider einmal mehr unsere Torchancen nicht genutzt. Es zeigt sich, dass wir gegen die Teams der oberen Tabellenhälfte nur mithalten können, wenn auch wirklich alles passt«, erklärte Vetter, der selbst einen Treffer beisteuern konnte.

Im Hinspiel gegen die Franken hatte der VfB noch ein 4:4 errungen. In Nürnberg mussten die Friedberger aber diesmal gleich auf die drei Routiniers Norbert Duch, Andreas Lorenz und Holger Luhmann verzichten.

Trotzdem gingen die Gäste im zweiten Viertel durch Oliver Roth und Nachwuchshoffnung Marco Zinnel zweimal in Führung. Nach der Halbzeitpause erlebte der VfB jedoch einen Einbruch, danach war die Partie entschieden.

Damit hat der Druck auf den VfB wieder zugenommen. »Ich habe immer davor gewarnt, uns zu sehr in Sicherheit zu wiegen. Wir müssen weiter auf der Hut sein, damit wir nicht nochmal in den Abstiegskampf rein rutschen«, mahnte Vetter und forderte: »Wir müssen sowohl im Training als auch in den Spielen zu 100 Prozent unser Potenzial abrufen.«

Schon am Samstag steht für den VfB im Duell der Tabellennachbarn beim WSV Ludwigshafen ein richtungsweisendes Spiel an. Noch hat Friedberg als Achter mit neun Punkten vier Zähler Vorsprung auf Ludwigshafen. »Wir haben zwar sowohl das Heimspiel in der Liga als auch im Pokal gegen Ludwigshafen gewonnen, aber am Samstag wird es ein ganz anderes Spiel geben«, sagte Vetter: »Wir wissen um die Heimstärke von Ludwigshafen. Da herrscht immer eine ganz besondere Atmosphäre. Da gilt es, dagegen zu halten.« In Ludwigshafen wird der VfB wohl in Bestbesetzung antreten können.

VfB Friedberg: Thomas Schmidt, Roth (2), Klein (2), Vetter (1), Hütt (1), Zinnel (1), Stephan Schmidt, Scerbinin, Hahn, Hondrich, Scholl, Schäfer.

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