Tischtennis

Bundesliga-Pläne in Bad Homburg

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(tz). Der TTC OE Bad Homburg hat einen Aufstiegsplatz in die 1. Tischtennis-Bundesliga sicher. Der Grund: Es hat sich sonst kein Team aus der 2. Bundesliga für eine Lizenz in der höchsten deutschen Spielklasse beworben.

Was sich für den einen oder anderen wie eine sportliche Randnotiz anhören mag - zumal auch in den Vorjahren im Tischtennis-Unterhaus kein Gedränge um den Aufstieg herrschte - ist für die Ober-Erlenbacher eine wichtige Nachricht. Denn es besteht jetzt Planungssicherheit für den Verein, der zurzeit versucht, die Voraussetzungen für den erstmaligen Aufstieg zu schaffen. Ein Etat von rund 200 000 Euro wird benötigt.

Als die Tischtennis-Bundesliga (TTBL) den Spielbetrieb wegen der Ausbreitung des Coronavirus vorerst bis zum Ende der Osterferien aussetzte, hätte der Tabellenführer aus dem Taunus an noch auszutragenden vier Spieltagen theoretisch noch von einem der zwei Aufstiegsränge verdrängt werden können. Nun ist es aus seiner Sicht egal, ob die Saison noch zu Ende gespielt wird.

Weitere Entwicklungen könnten den TTC-OE-Machern um die Geschäftsführer Mirko Kupfer und Bernd Röschenthaler sowie dem Sportlichen Leiter Sven Rehde in die Karten spielen. Wegen des Ausnahmezustandes im Land hat der Ligaverband die Fristverlängerung für die Einreichung aller Lizenzunterlagen vom 1. April bis zum 15. April verlängert.

Freilich müssen die Ober-Erlenbacher nun veranschaulichen, wie sie zumindest den Großteil der Gesamtausgaben bewerkstelligen wollen. 120 000 bis 140 000 Euro also müssten bis dahin schon als Zuwendungen gesichert sein.

Gut angelaufen sei das Crowdfunding-Projekt, mit dem der Klub Geld für das Projekt Erstliga-Aufstieg sammelt. Auf www.ttcoe.de/ttbl/ bietet der Verein den Spendern ab gewissen Summen Gegenleistungen wie beispielsweise Dauerkarten für den VIP-Bereich bei den Heimspielen in der Wingert-Sporthalle an.

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