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Dem Büdinger Kreisfußballausschuss gehören in Zukunft an (v. l.): Andreas Scheffler, Sebastian Poth, Manfred Schmidt, Petra Brill, Jörg Hinterseher, Holger Naumann, Frank Horn, Manfred Bohl, Andreas Spilla, Gerhard Schröder, Uwe Ritzel. FOTO: SCHNEIDER

Fussballkreis Büdingen

Büdinger Kreisfußballwart Jörg Hinterseher im Amt bestätigt

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Jörg Hinterseher wurde beim Kreisfußballtag in seinem Amt bestätigt. Enttäuschend aber: Viele Vereine blieben der Sitzung fern.

Zunehmenden Mannschaftsrückzügen und Debatten über Spielklassenreformen zum Trotz: Im Büdinger Kreisfußballausschuss wird kontinuierliches und sachorientiertes Arbeiten vorgelebt. Die Vereine untermauerten das harmonische Miteinander von Sportlern und Funktionären bei den Wahlen während des Kreisfußballtages in der Düdelsheimer Phönix-Halle mit durchgängig einstimmigen Voten.

So wurde der in Hainchen lebende Kreisfußballwart Jörg Hinterseher (1. FC Lorbach) für weitere vier Jahre zum Chef der Büdinger Fußballer gewählt. "Ich möchte in den kommenden vier Jahren mit meinem tollen Team das in uns gesetzte Vertrauen rechtfertigen und denke, dass vier spannende und arbeitsreiche Jahre vor uns liegen", erklärte Hinterseher. Er wisse um die Probleme innerhalb der Vereine und betonte seine Bereitschaft zur Unterstützung: "Wir sind von den Vereinen gewählt, um für die Vereine da zu sein."

Als Stellvertreter wirkt nun Andreas Scheffler vom FSV Heegheim/Rodenbach. Nach dem Rücktritt von Olof Göbel (SG Steinberg/Glashütten) war dieses Amt vakant gewesen. Wiederwahlen gab es auch für Kreiskassenwart Holger Naumann (FSV Wolf) und den Vorsitzenden des Kreissportgerichts Manfred Schmidt (BV Rinderbügen) sowie dessen Mitgliedern im Sportgericht. Kreisjugendwart Uwe Ritzel (Blau-Weiß Schotten) und der neue Kreisschiedsrichterobmann Sebastian Poth (VfR Hainchen) waren bereits beim Kreisjugend- beziehungsweise Kreisschiedsrichtertag gewählt worden und wurden nun von den Delegierten des Kreisfußballtags bestätigt.

Weniger begeistert war Hinterseher vom Fernbleiben einiger Vereine. Unter den rund 20 nicht erschienenen Vereinen tummelten sich immerhin elf, aktuell am Rundenspielbetrieb teilnehmen. "So etwas finde ich sehr enttäuschend", erklärte Hinterseher.

Die Grüße für das Präsidium des Hessischen Fußballverbandes übermittelte Verbandsfußballwart Jürgen Radeck. Der Ortenberger trat in der Riege der vier weiteren Ehrengäste letztmals in dieser Funktion auf, denn beim Verbandstag am 6. Juni in der Sportschule in Grünberg wird er sich nicht mehr zur Wahl stellen. Radeck warb für das Fairplay auf heimischen Sportplätzen und sprach strukturelle Probleme offen an.

Das Wahljahr 2020 wird für die Vereine einige Änderungen mit sich bringen. Eine neue Spielordnung wurde ausarbeitet, etliche Anträge werden beim Verbandstag zur Abstimmung kommen. Womöglich wird bei einem entsprechenden Votum hessenweit die Zehn-Minuten-Zeitstrafe wieder eingeführt. Auch in Sachen Schiedsrichtersoll soll ein neues Berechnungsmodell verabschiedet werden, von dem schlussendlich die Vereine profitieren können und sich möglicherweise zuletzt ausgesprochene Sanktionen reduzieren lassen. Interessant: Die Verwaltungsstrafe für versäumte Meldungen von Spielergebnissen im DFB-net soll ebenfalls entfallen.

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