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Buddensiek räumt bei Jahrgangsmeisterschaften ab

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Volles Haus: 323 Teilnehmer gehen bei den »Hessischen« in der Ringallee an den Start.	(Foto: Vogler)
Volles Haus: 323 Teilnehmer gehen bei den »Hessischen« in der Ringallee an den Start. (Foto: Vogler) © Oliver Vogler

(hn/-) Die letzten Meisterschaften in diesem Jahr fanden am Wochenende in Gießen statt. Bei den Titelkämpfen wurden die hessischen Jahrgangsmeister im Schwimmen der Jahrgänge 2000 bis 2004 männlich sowie 2002 bis 2004 weiblich ermittelt. In der Ringallee gingen 45 Vereine und Startgemeinschaften mit 323 Sportlern ins Wasser.

Zwölf Teilnehmer des TV Wetzlar hatten im Vorfeld die Qualifikationszeiten unterboten. Als Landesmeister zur Siegerehrung aufgerufen wurden Georg Buddensiek, Marian Gerth und Hedi Salzmann, den Sprung auf das Treppchen schafften auch Denis Schmunk und Daniel Rudnev.

Einen Teilnehmer hatte auch der TV 07 Watzenborn-Steinberg entsandt. Lucas Schiefer (Jahrgang 2004) startete bei den jüngeren Jahrgängen im Brustdreikampf (100 und 200 Brust und 50 m Brustbeine) und holte am Ende die Silbermedaille.

TV Wetzlar: Erstmals den Sprung auf das Sieger-Treppchen schaffte Daniel Rudnev (2004) in seiner Heimatstadt. Der zehnjährige Gießener stellte bei jedem seiner acht Rennen eine neue Bestzeit auf und schaffte zweimal den Sprung auf das Podest. 200 m Freistil in 2:44,04 wurden mit der Bronzemedaille belohnt, noch eine Stufe höher schaffte er es über die 400 m Freistil, als er in 5:48,44 Minuten die Silbermedaille gewann. Ebenfalls ein »Heimspiel« hatte Denis Schmunk (Jg. 2000). Der 14-Jährige gewann über 200 m Schmetterling in neuer Bestzeit von 2:27,27 die Bronzemedaille. Ganz nach oben auf das Siegerpodest schaffte es ein Trio des TV Wetzlar. Trainer Robin Rausche hatte Hedi Salzmann aus Langgöns, den Hüttenberger Marian Gerth (beide Jg.

2004) sowie Georg Buddensiek (Jg. 2003 – Gießen) bestens vorbereitet an den Start geschickt. In den Disziplinen Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil wurden die Mehrkampfsieger ermitteltet. Dafür mussten 50 m Beinbewegung, 100 und 200 m der jeweiligen Stilart geschwommen werden und die Ergebnisse wurden addiert. In dieser Addition wurde Hedi Salzmann erstmals Mehrkampfmeisterin Schmetterling. In den Einzelwertungen über 200 m Freistil (2:40,01), 200 m Rücken (2:57,62) und 400 m Freistil (5:39,21) gewann die Zehnjährige jeweils die Silbermedaille. Zweifacher Hessenmeister im Mehrkampf seines Jahrgangs 2004 wurde Marian Gerth. Auch hier wurde die Grundlage über die sehr gute Beinarbeit gelegt. Den Goldmedaillen im Mehrkampf Schmetterling und Rücken fügte er noch Bronze über 100 m Schmetterling in 1:28,69 hinzu.

Mit acht Medaillen gewann der Gießener Georg Buddensiek (Jg. 2003) sein »Heimspiel« überaus deutlich. Der Elfjährige ließ der Konkurrenz über 200 m Schmetterling (2:54,51) und 400 m Freistil (4:44,11) keine Chance und gewann souverän die Goldmedaille über diese Strecken. »Seine Zeit auf den 400 m Freistil ist aktuell Platz eins der deutschen Bestenliste, eine ganz starke Leistung von Georg«, fand auch der Sportliche Leiter Uwe Hermann lobende Worte. Weiteres Edelmetall fügte er mit seinen Leistungen über 100 (2./1:05,42) und 200 m Freistil (2./2:20,68), 400 m Lagen (2./5:45,06) sowie Bronze über 100 m Schmetterling (1:17,93) hinzu. Im Mehrkampf Freistil und Schmetterling belegte er noch die Plätze zwei und drei. Aaron Strube (Jg. 2002 – Langgöns) hatte im Vorfeld drei Pflichtzeiten unterboten. Mit dem siebten Platz über 400 m Lagen (6:12,04) erzielte er sein bestes Ergebnis auf Landesebene.

TV 07 Watzenborn-Steinberg: Lucas Schiefer durfte mit seinem Abschneiden überaus zufrieden sein. Die Brustbeine waren erstmals bei den »Hessischen« dabei und durften nur geschwommen werden, wenn die Pflichtzeit über 100 und 200 m Brust unterboten wurden. Er konnte bei den vergangenen Wettkämpfen mehrmals deutlich auf beiden Strecken unter der geforderten Norm bleiben. Seine Trainerin Renate Schmitt hatte ihn sehr gut eingestellt, und das konnte Schiefer am Samstag gleich unter Beweis stellen. Über 100 m Brust gab es auf Anhieb in 1:37,59 eine neue Bestzeit und einen ausgezeichneten fünften Platz. Am Sonntag standen dann die 200 m Brust an. Auch hier konnte er deutlich unter seiner Bestzeit bleiben und in 3:35,69 Rang neun erreichen. Bei den 50-m-Brustbeinen war Schiefer rund zehn Sekunden schneller und schwamm in 53,26 zu Silber. Am Ende reichte es im Brustmehrkampf zu einer sehr guten fünften Position.

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