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Nieder-Wöllstadts Trainer Markus Pioch hat nach der langen Fußballpause kein Verständnis für den engen Spielplan.

Bruchenbrücken will Sechs-Punkte-Start

  • VonSascha Kungl
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(kun). Einen Saisonauftakt nach Maß haben die Fußballer des SV Bruchenbrücken in der Kreisoberliga Friedberg hingelegt. Durch ihren souveränen 3:1-Heimerfolg gegen Türk Gücü Friedberg II zählt die Elf von SVB-Coach Henry Schmidt neben dem TSV Dorn-Assenheim, der TSG Ober-Wöllstadt, dem SV Teutonia Staden, der FSG Burg-Gräfenrode und der Spvgg. 08 Bad Nauheim zum Kreis der sechs Mannschaften, die mit drei Punkten in die neue Runde gestartet sind.

Am Sonntag empfangen die »Bärenschweizer« ab 15.30 Uhr den Aufstiegsaspiranten aus Nieder-Wöllstadt.

»Der Auftaktsieg war enorm wichtig für uns. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist hervorragend, nun freuen wir uns auf die anstehende Herausforderung am Sonntag gegen Nieder-Wöllstadt. Nach dem erfolgreichen Auftakt wollen wir unbedingt nachlegen, um einen optimalen Sechs-Punkte-Start hinzulegen. Die Gäste werden nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Dorn-Assenheim aber sicherlich auf Wiedergutmachung aus sein, dementsprechend schwer wird die Aufgabe für uns werden«, glaubt SVB-Coach Henry Schmidt.

Tim Farnung, Tristan Semmerau und Fikri El Haj Ali werden ihm gegenüber der Auftaktpartie am vergangenen Wochenende dabei allerdings urlaubsbedingt fehlen. Dafür kehrt Fabian Lösche in den Kader zurück. »In der aktuellen Urlaubsphase kommt uns unser breiter Kader zugute, sodass wir fehlende Spieler adäquat ersetzen können«, zeigt sich Schmidt entspannt.

Angespannte Lage bei den »Roten«

Deutlich angespannter ist die Personalsituation derweil im Lager der Gäste aus Nieder-Wöllstadt. »Wir haben bereits seit Ende der Vorbereitung großes Verletzungspech zu beklagen. Viele wichtige Spieler sind ausgefallen und stehen noch immer nicht zur Verfügung. Das ärgert uns natürlich sehr, zumal wir richtungsweisende englische Wochen vor der Brust haben, für die ich nach dieser langen fußballfreien Zeit keinerlei Verständnis habe«, findet Nieder-Wöllstadts Coach Markus Pioch deutliche Worte. Den Rundenauftakt haben die »Roten« in den Sand gesetzt - 0:4 hieß es nach den ersten 90 Minuten der Saison gegen den TSV Dorn-Assenheim, der am Sonntag ab 15.30 Uhr bei der TSG Ober-Wöllstadt gastiert.

»Trotz der klaren Niederlage war die Partie bis zur Unwetterunterbrechung recht ausgeglichen. Danach haben wir durch eigene Fehler zwei Gegentore vorbereitet. Hinzu kamen drei weitere verletzte Spieler und die unnötige Rote Karte, sodass am Ende eine deutliche Niederlage zu Buche stand. Wir müssen das Spiel schnell abhaken und als ›Hallo-wach-Zeichen‹ zur rechten Zeit einordnen. Gegen Bruchenbrücken wollen wir den Ausrutscher wieder gut machen«, sagt Pioch. »Die Hausherren bringen einen enormen Teamspirit, viel Kampf und zentrale Mittelfeldstärke mit. Wenn wir die Zweikämpfe annehmen und gewinnen, werden wir das Spiel für uns entscheiden«, ist er überzeugt.

TuS möchte den ersten Sieg landen

Eine Etage tiefer, in der Kreisliga A Friedberg, steht für die Fußballer des TuS Rockenberg nach dem Auftaktmatch in Steinfurth (2:2) und der Heimpremiere gegen Groß-Karben (0:3) unter der Woche mit dem Heimspiel gegen die SG Wohnbach/Berstadt am Sonntag ab 15.30 Uhr bereits das dritte Spiel binnen acht Tagen auf dem Programm. »Nach dem Unentschieden in Steinfurth und der Niederlage gegen Groß-Karben wollen wir mit einem Heimsieg gegen die SG Wohnbach/Berstadt am Sonntag endlich in die Erfolgsspur einbiegen«, fordert Rockenbergs Pressesprecher Bernd Sulzbach. »Die Niederlage gegen Groß-Karben war leider hochverdient, da die Gäste über die gesamte Spieldauer die klar überlegene Mannschaft waren«, räumt der Rockenberger Pressesprecher ein. Mit dem Heimspiel gegen Wohnbach/Berstadt erwartet die Elf von TuS-Coach Peter Morbe am Sonntag erneut eine harte Nuss - zum Saisonauftakt hatten die Gäste einen überraschenden 1:0-Heimerfolg gegen die KSG 1920 Groß-Karben verbucht, die am Sonntag ab 15.30 Uhr den FSV Kloppenheim empfängt.

Verzichten muss der neue Rockenberger Übungsleiter weiter auf die langzeitverletzten Dominic Herbert und Marius Wetz. Der breite Rockenberger Kader sollte Ausfälle aber gut verkraften können.

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