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Bremerhaven mischt weiter die DEL auf

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Dies bekam erst am Mittwoch wieder der ERC Ingolstadt beim 2:3 nach Penalty-Schießen zu spüren. Selten ist ein Neuling in die höchste Spielklasse so furios und erfolgreich gestartet. Vor dem heutigen Duell gegen die Kölner Haie haben die Bremerhavener als Tabellenneunter den Pre-Playoff-Rang fest im Blick – acht Punkte vor den Iserlohn Roosters, die unter dem Strich stehen.

An den Einzug in die Playoffs mag der 62-Jährige derzeit allerdings noch nicht denken. »Wir nehmen alles mit, was möglich ist«, betonte er: »Keiner weiß, was morgen ist. Allerdings bleiben wir Realisten. Wir wollen keine Euphorie entfachen, der wir nicht gerecht werden können.«

Durch das tolle Auftreten der Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch hat auch die deutlich zahlungskräftigere Konkurrenz die Fischtown-Profis im Visier. »Wir wollen doch noch einige Jahre in der DEL spielen«, sagte Prey. Um Top-Spieler wie Jack Combs (13 Tore) oder Brock Hooton (11) zu halten, werden allerdings keine Fantasiegehälter gezahlt. »Es ist doch wie im Fußball. Wenn bei Werder Bremen ein Spieler durch die Decke geht, wird er auch mit großer Wahrscheinlichkeit in der nächsten Saison in München oder Dortmund spielen. So ist es auch bei uns«, erklärte Prey. Mit rund 3,5 Million Euro verfügen die Pinguins über den kleinsten Etat der Liga. »Ich möchte gar nicht tiefstapeln, aber wir müssen auf dem Boden bleiben. Vielleicht wären die Playoffs daher für einen Aufsteiger noch einen Schritt zu gro?, sagte der Manager. Stürmer Corey Quirk ergänzt: »Es ist so oder so noch ein weiter Weg.« Wenn die Pinguins aber weiter so aufspielen, sind sie ein heißer Anwärter auf die begehrten Plätze. Top-Klubs wie München oder Köln haben die Kampfeslust der Norddeutschen bereits zu spüren bekommen. Auch die Haie werden sich heute warm anziehen müssen. »Unsere Mannschaft will ohne Arroganz, aber mit Leidenschaft und Wille Berge versetzen«, beschrieb Prey sein Team. »Am Anfang hat der Gegner beim Blick auf unseren Kader noch gedacht: Wer ist das denn? Mittlerweile haben wir aber den Respekt.« Ein Ausrufezeichen haben die Bremerhavener Macher außerhalb des Eises schon gesetzt. Mit der Vertragsverlängerung von Coach Popiesch über 2017 hinaus bleibt der »wichtigste Baustein erhalten«, erklärte Prey.

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