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Der SC Dortelweil geht mit folgendem Kader in die neue Saison (hinten, v. l.): Richard Pohlner (Trainer), Rüdiger Köhler (Sportlicher Leiter), Meike Gorny, Hannah Klug, Julia Braungardt, Celina Steppan, Paula Gies, Karla Matthey, Lilly Wägner, Flavia Scandale, Sofia Bender, Julia Schäfer, Annika Kiesewetter, Martin Schönig (Trainer), (vorn, v. l.) Nadine Zec, Michelle Carpio, Jil Träger, Anna-Maria Schönig, Valentina Caneba, Annika Hofmann und Leann Müller.

Mit breitem Kader und breiter Brust

(kun). Während die beiden heimischen Gruppenligisten bereits am Samstag gespielt haben, steigt der SC Dortelweil mit einigen Tagen Verzögerung in die Spielzeit 2019/20 des Frauenfußballs ein. Das Team von Trainer Richard Pohlner und Martin Schönig geht als klassenhöchster Vertreter der Wetterau in der Verbandsliga Süd an den Start und muss sich dort als Aufsteiger gegen die etablierten Teams behaupten.

Mit 18 Siegen aus 18 Spielen waren die Dortelweilerinnen die Übermannschaft der vergangenen Gruppenligasaison und sicherten sich als souveräner Meister das Auf-stiegsticket zur Verbandsliga Süd, die für die Bad Vilbeler Vorstädterinnen am Mittwoch (19 Uhr) mit einem Gastspiel beim letztjährigen Vizemeister und Mitaufsteiger aus Egelsbach beginnt. Besonders kurios: Für die Dortelweilerinnen war es der dritte Aufstieg in drei Jahren. Als "Sahnehäubchen" gab es zudem den Kreispokalsieg, den die Mannschaft mit einem überzeugenden Sieg gegen den damaligen Ligakonkurrenten Spvgg. 08 Bad Nauheim bereits zum zweiten Mal in Folge holte. Dabei existiert die Mannschaft gerade einmal seit drei Jahren.

"Zufriedener kann man mit einer Spielzeit nicht sein. Vor allem fußballerisch haben wir über die gesamte Saison hinweg überzeugen können und uns damit für höhere Aufgaben empfohlen. Die Vorbereitung auf die neue Saison in der Verbandsliga verlief positiv, wir haben durchschnittlich 22 Spielerinnen im Training und konnten uns in den Testspielen von Partie zu Partie steigern. Gegen die höherklassigen Gegnerinnen hat die Mannschaft gezeigt, dass sie in der Lage ist, das schnellere Tempo mitzugehen", blickt SCD-Coach Richard Pohlner der neuen Saison optimistisch entgegen. "Nach drei Aufstiegen in Folge ist man in Dortelweil natürlich erfolgsverwöhnt. Dennoch sollten wir realistisch bleiben. Unser Ziel ist es, uns in der neuen Liga so schnell wie möglich zu etablieren und mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Natürlich wird die Luft für uns dünner und die Konkurrenz stärker, dennoch traue ich meiner Mannschaft zu, auf der Verbandsliga-Bühne eine gute Rolle zu spielen", ist Pohlner überzeugt.

Der Dortelweiler Kader ist in der Breite im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gewachsen. "Wir sind nahezu auf allen Positionen doppelt besetzt. Durch externe Neuzugänge und unsere eigene Jugend sind wir nun um einiges flexibler und können öfter rotieren", erklärt Pohlner, der die Teams aus Mittelbuchen und Pfungstadt zu den Favoriten zählt. Gegen Ersteren hatte es im Regionalpokal vergangene Saison noch eine 2:6-Niederlage im Viertelfinale gegeben.

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