Fußball

Blöd gelaufen

  • vonFrank Schneider
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(fra). Am Sonntag freuten sich die Fußballer des 1. FC Lorbach noch über einen gelungenen Pflichtspielauftakt, doch der Jubel währte nur kurz. Der 5:1-Sieg im Erstrunden-Kreispokalduell gegen den Kreisliga B1-Mitkonkurrenten BV Rinderbügen wird ein Nachspiel vor dem Kreissportgericht haben.

Grund ist ein Fauxpas der Gastgeber, die in diesem Match vier Einwechselspieler zum Einsatz brachten. "Unberechtigterweise", betont Kreisschiedsrichterobmann Sebastian Poth, der kurioserweise das Spiel selbst leitete. Wäre dem Hainchener der Fehler des FCL auf dem Feld aufgefallen, hätte er sicherlich die Verantwortlichen noch vor der Einwechslung in der 85. Minute, als Lacelle Harris für den Lorbacher Spielertrainer und zweifachen Torschützen Philip Bielinski das Spielfeld betrat, auf den Regelverstoß hingewiesen. "Lorbach hatte in der Halbzeit seinen Torwart gewechselt, das hatte ich mir separat notiert, die Auswechslungen während des Spiels dann auf meiner Auswechselkarte auf der Rückseite aufgeschrieben. So ist mir das in dem Moment dann durchgerutscht", sagt Poth.

Das Verschulden liegt freilich auf Seiten des 1. FC Lorbach, da Poth als Schiedsrichter auch dann nicht verpflichtet gewesen wäre auf den Regelverstoß hinzuweisen, selbst wenn er ihm rechtzeitig aufgefallen wäre. In der Verlängerung wäre die Einwechslung eines vierten frischen Spielers satzungskonform gewesen.

Ob nun der 1. FC Lorbach oder der BV Rinderbügen in der zweiten Runde des Kreispokals am 14. Oktober der Gegner des Kreisoberligisten SV Ranstadt ist, muss nun das Rechtsgremium entscheiden.

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