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Lust auf mehr macht der Start des Main-Lauf-Cups im Enkheimer Ried. Etliche Wetterauer sind am Start.

Blockstart als Alternative

  • Christoph Sommerfeld
    VonChristoph Sommerfeld
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(cso/pm). Die Wetterauer Läuferszene atmet langsam auf. Der Oberhessencup musste zwar zuletzt komplett abgesagt werden. Nun freuten sich einige heimische Läufer aber zumindest wieder darauf, ihrem Sport unter relativ normalen Bedingungen im Wettkampf nachgehen zu können. Am Riedstadion in Enkheim startete am Wochenende der Rosbacher Main-Lauf-Cup, zu dem auch der Rodheimer Volkslauf (August) gehört.

Bei bestem Wetter mit sommerlichen Temperaturen konnte sich das Veranstalterteam der SG Enkheim über 615 Finisher freuen. Los ging es am Samstag im Riedstadion Enkheim um 9 Uhr mit dem ersten von insgesamt zwölf Startblöcken an zwei Tagen. Aufgrund der Hygieneverordnung waren 60 Teilnehmer pro Startblock erlaubt. Die Läufer wurden immer in 60-Sekunden-Abständen auf die Strecke geschickt. Massenstarts sind durch die Verfügungslage noch nicht möglich.

Der Fokus für die Erwachsenen und Jugendlichen lag auf dem schnellen Zehn-Kilometer-Kurs, der durch das bewaldete Gelände des Enkheimer Rieds verlief. Das beste Ergebnis aus heimischer Sicht erzielte Andre Kalus aus Bad Vilbel. Er bewältigte die zehn Kilometer in 39:47 Minuten und belegte damit den sechsten Rang der Altersklasse M40. Insgesamt schnellster Finisher war Marius Lau von der Frankfurter Eintracht in 32:50 Minuten.

Der Lauf hatte Hunderte von Sportlern angelockt und bereits vor Ablauf der Meldefrist die maximal zulässige Teilnehmerzahl erreicht. Aufgrund der geplanten Wellenstarts und den 60-Personen-Blöcken war die Begrenzung des Feldes von vorneherein klar.

Bei den Mädchen unter zehn Jahren gewann Nelly Frank vom VfL Altenstadt den Lauf über 2,5 Kilometer. Sie bewältigte die Strecke in 11:27 Minuten und war damit schneller als 16 andere Kinder.

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