FSV bleibt keine Zeit zum Grämen

  • vonred Redaktion
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(fri). Die bittere 0:1-Niederlage gegen den FC Gießen hat Spuren hinterlassen beim FSV Frankfurt, so auch bei Thomas Brendel, dem Trainer und Sportlichen Leiter des Fußball-Regionalligisten.

"Nein, so einfach kann man das nicht wegklicken", sagte er zu dem späten Knockout vom Freitagabend. Doch Zeit zum Grämen gibt es nicht, der Mittwoch ist nämlich ein ganz besonderer Tag für den Fußballsportverein vom Bornheimer Hang. Erstmals seit 14 Jahren winkt die Finalteilnahme im Hessenpokal.

Um dies zu erreichen, müssen sich die Bornheimer von 19 Uhr an aber auf jede Menge Arbeit einrichten. Gastgeber TSV Eintracht Stadtallendorf führt aktuell die Hessenliga an und will sich das zweite Mal für das Finale qualifizieren. 1963, im Jahr der Bundesliga-Gründung, standen die Mittelhessen schon einmal im Endspiel, damals gab es ein 1:2 gegen den Hünfelder SV. Für den FSV wäre es die fünfte Finalteilnahme. Aber nur 1990, mit einem 5:1 über Eintracht Haiger, konnte der Traditionsverein den Hessenpokal auch gewinnen. Sollte das erneut gelingen, winkt die lukrative Teilnahme am DFB-Pokal, die der Sieger für die kommende Saison sicher hätte.

Brendel betont, dass es für den Klub wichtig wäre, den Sprung ins Endspiel zu schaffen, denn dann sei eine bundesweite TV-Präsenz gewährleistet. Seit der Saison 2015/16 gibt es den sogenannten Finaltag der Amateure, an dem die allermeisten Landesverbände ihren Pokalsieger ermitteln und umfangreich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen berichtet wird - diesmal am 23. Mai. Im zweiten Halbfinale treffen am 8. April die Regionalliga-Konkurrenten FC Gießen und TSV Steinbach Haiger aufeinander.

Wegen widriger Platzverhältnisse findet die Partie der FSV-ler nicht im Stadtallendorfer Herrenwaldstadion, sondern auf einem Nebenfeld mit Kunstrasen statt.

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