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Schafft es die TSG Ober-Wöllstadt als einziges Team auch im vierten Saisonspiel in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg als Sieger vom Platz zu gehen? Am Sonntag geht es zum SV Bruchenbrücken. ARCHIVFOTO: JAUX

Bleibt die TSG ungeschlagen?

  • VonSascha Kungl
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(kun). In der Fußball-Kreisoberliga Friedberg steht die TSG Ober-Wöllstadt nach drei Spieltagen mit der optimalen Punktausbeute an der Tabellenspitze. Gegen den SC Dortelweil II (4:1) und den TSV Dorn-Assenheim (2:0) feierte die Elf von Trainer Harez Habib ebenso souveräne Siege wie unter der Woche gegen den FC Rendel (3:1). Am Sonntag gastieren die »Blauen« ab 15.

30 Uhr in der Bärenschweiz beim SV Bruchenbrücken.

Erster Verfolger des Tabellenführers sind die Fußballer aus Dorn-Assenheim, die zeitgleich auf eigenem Platz mit der Spvgg. 08 Bad Nauheim einen punktgleichen Tabellennachbarn empfangen. Punktgleich mit den »Schloggebachern« und den »Nullachtern« steht der SV Teutonia Staden auf Rang drei. Am Sonntag gastieren die Teutonen ab 15.30 Uhr beim noch punktlosen FC Ober-Rosbach. Gegen die FSG Burg-Gräfenrode (2:4) und den SC Dortelweil II (4:8) ging die Elf von Trainer Jens Paetzold leer aus und steht genau wie die Teams aus Massenheim und Rendel sowie Türk Gücü Friedberg II bisher noch ohne Zählbares da.

»Der Saisonstart verlief sicherlich nicht optimal für uns. Dennoch bin ich nach wie vor guten Mutes. Der Verein befindet sich derzeit im Umbruch, wir setzen vermehrt auf unsere A-Jugendlichen. Die Mischung zwischen Jung und Alt stimmt, allerdings braucht das ganze Konstrukt Zeit. Gerade die jungen Spieler befinden sich in einem Lernprozess. In den nächsten Wochen wird die Mannschaft sicherlich eingespielter sein und Punkte einfahren«, ist Paetzold überzeugt. »Am Sonntag spielen wir zu Hause und wollen gegen Staden gewinnen. Mit dieser Einstellung werden wir auch in die Partie gehen«, verspricht der Ober-Rosbacher Übungsleiter, der auf Nick Schaub und Paul Stanzel (befinden sich im Aufbautraining) sowie Vito Corrado (Urlaub) verzichten muss.

Schwalheim ohne Druck

Die Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A Friedberg setzt sich derweil gänzlich anders zusammen, als es viele Experten im Vorfeld erwartet hatten. Ganz oben im Gesamtklassement steht der SV Germania Ockstadt. Mit drei Siegen aus drei Spielen und einem Torverhältnis von 14:4 haben die Kirschendörfler als einziges Team nach drei Spieltagen noch eine weiße Weste vorzuweisen. Der Tabellenneunte der Vorsaison hat bei seinen bisherigen Auftritten gegen den Traiser FC (3:1), die SG Oppershofen (3:1) und den FC Nieder-Florstadt (8:2) auf ganzer Linie überzeugen können und geht dementsprechend mit breiter Brust in sein Heimspiel gegen den SV Germania Schwalheim am Sonntag ab 15.30 Uhr. »Personell fehlen uns nach wie vor sechs bis sieben potenzielle Stammspieler. Die Jungs, die an den ersten Spieltagen nachgerückt sind, haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht und die Ausfälle hervorragend kompensiert. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist sehr gut, man spürt, dass die Jungs ein verschworener Haufen sind. Mit Schwalheim erwartet uns ein sehr unangenehmer Gegner, der mit dem Heimsieg gegen Hoch-Weisel hat aufhorchen lassen«, warnt Ockstadts Spielausschussmitglied Christopher Reuss. »Die Gäste verfügen über eine körperlich robuste Truppe, die schnell in die Tiefe spielt und damit jedem Gegner wehtun kann. Wir sind gewarnt, werden nach den jüngsten Erfolgen aber mit breiter Brust auftreten und wollen die drei Punkte in Ockstadt behalten«, sagt Reuss.

Die Gäste aus Schwalheim haben nach den ersten 270 Saisonminuten eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen: Dem jüngsten 5:2-Heimerfolg gegen den SV Hoch-Weisel stehen ein 2:2-Unentschieden gegen die SG Oppershofen und eine 1:4-Auswärtsniederlage in Kaichen gegenüber - auch das Torverhältnis der Germanen ist mit 8:8 Treffern ausgeglichen. »Gegen Hoch-Weisel haben wir hochverdient gewonnen. Der Sieg war gut für die Moral der Jungs, nun gehen wir mit Rückenwind in das Auswärtsspiel beim Tabellenführer. Die Hausherren sind klarer Favorit, wir haben nichts zu verlieren«, nimmt Germanen-Coach Savas Yasaroglu den Druck von seiner Mannschaft. Für die Gäste aus Schwalheim gilt es, die Ausfälle von Manuel Schneider, Jan Dreilich, Tom Hachenberger, Philipp Walther, Tim Schneider und Erik Kuhn zu kompensieren.

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