Badminton

Ein bitterer Abstieg aus der Bundesliga

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Wie bitter: Zwei Niederlagen zum Saisonausklang machten dem SV Fun-Ball Dortelweil – wenngleich in Bestbesetzung angetreten – im Kampf um den Verbleib in der 1. Badminton-Bundesliga einen dicken Strich durch die Rechnung. Künftig geht es also wieder in der 2. Bundesliga Süd um Punkte.

Wie bitter: Zwei Niederlagen zum Saisonausklang machten dem SV Fun-Ball Dortelweil – wenngleich in Bestbesetzung angetreten – im Kampf um den Verbleib in der 1. Badminton-Bundesliga einen dicken Strich durch die Rechnung. Künftig geht es also wieder in der 2. Bundesliga Süd um Punkte.

Vor dem letzten Doppelspieltag hatte sich die Situation für die Fun-Baller erheblich verschärft. Es ging darum, aus den zwei verbleibenden Partien zumindest zwei Punkte zu holen. Zunächst ging es zu Tabellennachbar 1. BC Wipperfeld. Trotz bestmöglicher Formation gab es eine 3:4-Niederlage. Insbesondere die Doppel gingen allesamt verloren wie auch das Mixed. Lediglich die drei Einzel konnten klar gewonnen werden. Das 3:4 bedeutete nur einen Punkt für die Habenseite.

Tags darauf musste folglich daheim gegen den Tabellenfünften Lüdinghausen unbedingt noch ein weiterer Zähler gewonnen werden. Doch auch dieses Unterfangen gelang nicht – Dortelweil verlor letztlich klar mit 1:6. Da gleichzeitig alle anderen eventuellen Abstiegskandidaten punkteten, fehlte dem SV Fun-Ball in der Endabrechnung ein Zähler, um die Runde auf dem Relegationsplatz abzuschließen.

Der Abstieg in die Zweite Liga führt nun auch noch dazu, dass die zweite Mannschaft, die den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd in der Tasche hatte, nun in die Regionalliga absteigen muss. Damit noch nicht genug: Auch das bisherige Oberligateam hat den Aufstieg in die Regionalliga erspielt, kann aber bedingt durch den Zwangsabstieg der "Zweiten" nicht aufsteigen.

"Die Saison ist denkbar schlecht für unsere erste Mannschaft gelaufen", bekennt Dortelweils Sportchef Klaus Rotter, "womit wir aufgrund der Besetzung der Mannschaft nicht gerechnet hatten. Die zweite und dritte Mannschaft haben ihre Ziele mit dem Klassenerhalt und dem Aufstieg dagegen klar erreicht. Daher werden wir 2019/20 durch den nun folgenden Abgang von mindestens fünf Spielern aus der ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga im Wesentlichen mit der Besetzung der diesjährigen zweiten Mannschaft spielen."

Ebenso werde man mit der Regionalliga verfahren und die Runde mit den jungen Spielern der erfolgreichen Oberligamannschaft bestreiten. Rotter: "Wir wollen damit verstärkt junge Talente an die 2. Bundesliga heranführen, in der sie wichtige Erfahrungen sammeln können."

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