Handball

Bitter: "Risiko bei Gehaltsverzicht verteilen"

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(dpa). Nationalspieler Johannes Bitter hat in der Diskussion um einen Gehaltsverzicht im deutschen Handball Transparenz der Bundesligaklubs gefordert. "Wir wissen, was gerade los ist, aber wir müssen mit allen offen und ehrlich reden. Da müssen die Bücher geöffnet werden und dann muss vernünftig kommuniziert werden", sagte der 37 Jahre alte Torwart am Sonntag in der ARD-"Sportschau". "Ganz am Ende muss das Risiko verteilt werden. Es kann nicht sein, dass es auf die Spieler abgewälzt wird." Die Handballer seien aber bereit, zu helfen, betonte Bitter.

Der Profi von Bundesligist TVB Stuttgart hat wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie viele Gespräche in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Spielergewerkschaft "Goal" geführt. "Bei uns Handballern bedeutet das natürlich einen großen Einschnitt, das ist keine Frage", sagte Bitter über einen Gehaltsverzicht. "Wir sind nun mal nicht die Fußballer, die sehr, sehr viel verdienen."

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