Leichtathletik

Birgit Wielitsch und der dritte Versuch

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(pm). Bei den Deutschen Wurf-Fünfkampf-Meisterschaften der Senioren in Zella-Mehlis (Thüringen) trat Birgit Wielitsch (W 55) vom LSC Bad Nauheim in einer zwölfköpfigen Riege gegen starke Konkurrenz an. Daraus entwickelte sich ein für Wielitsch und ihren Trainer Wolfgang Scheunemann ein spannender Wettkampf.

Im Speerwurf, Wielitsch schwächster Disziplin, standen erst im dritten Versuch 21,12 Meter zu Buche. Das Warten bis zum dritten Versuch setzte sich auch im Diskuswerfen fort. Mit 27,19 Meter erzielte Wielitsch sogar eine persönliche Bestleistung. Beim Gewichtwurf lief es ähnlich: 10,32 Meter im dritten Durchgang. Das Kugelstoßen verlief mit 9,14 Meter unspektakulär, die Luft schien raus zu sein, doch das Ergebnis des abschließenden Hammerwerfens lautete, abermals erst im dritten Versuch, 28,18 Meter. Damit kam Wielitsch nahe an ihre persönliche Bestleistung (29,98 Meter), was immerhin Saisonbestleistung bedeutet.

Die Gesamtpunkzahl von 3217 Zählern sicherte der LSC Werferin den siebten Platz unter Deutschlands besten Wurfseniorinnen, und bedeutet gleichzeitig eine Verbesserung ihres eigenen Kreisrekords, der bisher bei 3165 Punkten stand. Damit war Wielitsch auch beste Hessin.

Die M 40-Staffel der LG Ovag TSV Friedberg-Fauerbach wurde über 3 x 3000 Meter in der Besetzung Jürgen Dönges, Nils Milde und Karim El-Malki in 8:40,34 Minuten deutscher Meister.

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