Bester Saisonstart seit Aufstockung

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Der Butzbacher Rennstall Schnabl Engineering ist beim ersten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der Nordschleife mit beiden Autos unter die schnellsten Zehn gefahren. Das Einsatzteam von Falken Motorsports erzielte bei der 65. ADAC Westfalenfahrt mit seinem Porsche 911 GT3 R den vierten Platz unter 169 gemeldeten Fahrzeugen. Der BMW M6 GT3 des Rennstalls belegte Rang acht. Es war das bisher beste Teamergebnis beim VLN-Saisonauftakt für Schnabl Engineering seit der Aufstockung auf zwei Fahrzeuge im Jahr 2017.

Der Butzbacher Rennstall Schnabl Engineering ist beim ersten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der Nordschleife mit beiden Autos unter die schnellsten Zehn gefahren. Das Einsatzteam von Falken Motorsports erzielte bei der 65. ADAC Westfalenfahrt mit seinem Porsche 911 GT3 R den vierten Platz unter 169 gemeldeten Fahrzeugen. Der BMW M6 GT3 des Rennstalls belegte Rang acht. Es war das bisher beste Teamergebnis beim VLN-Saisonauftakt für Schnabl Engineering seit der Aufstockung auf zwei Fahrzeuge im Jahr 2017.

"Grundsätzlich sind wir mit diesem Resultat im ersten Rennen zufrieden", sagt Teamchef Sven Schnabl. "Unsere beiden Autos sind gut gelaufen. Wir haben mit Blick auf den großen Saisonhöhepunkt, das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife, bereits einige interessante Erfahrungen gemacht. Es geht in die richtige Richtung, wenngleich wir noch etwas Arbeit vor uns haben."

Letzteres ist auch dem Umstand geschuldet, dass der erste VLN-Renneinsatz des Jahres ganz im Zeichen des typischen Eifel-Wetters stand: Dichter Nebel hatte erst das Qualifying um mehrere Stunden verzögert, anschließend auch das Rennen. Beide Einheiten wurden schließlich absolviert, allerdings nur verkürzt. "Dabei hilft in der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen wirklich jeder Kilometer", sagte Schnabl.

Seine Mannschaft hatte sich im von 90 auf 60 Minuten verkürzten Zeittraining aber gut verkauft und war mit beiden Fahrzeugen in die vierte Startreihe gefahren. Alexandre Imperatori und Jens Klingmann wurden im Falken-BMW mit 8:03.505 Minuten auf Position sieben gewertet. Exakt 0,095 Sekunden dahinter folgten ihre Teamkollegen Klaus Bachler und Jörg Bergmeister im Falken-Porsche auf Rang acht.

Im Rennen, das lediglich über 2:45 Stunden statt über vier Stunden ausgetragen wurde, hielten sich die Fahrer von Schnabl Engineering schadlos. Und zugunsten von mehr relevanten Daten entschied sich das Team für eine konservative Boxenstrategie, weshalb ein Podestergebnis im Auftaktlauf knapp nicht gelang: Bachler und Bergmeister kamen nach 20 Rennrunden nur 22,7 Sekunden hinter dem siegreichen Fahrzeug und lediglich 0,281 Sekunden hinter dem drittplatzierten Auto als Vierte über die Ziellinie. Imperatori und Klingmann rundeten das gute Teamergebnis 39,3 Sekunden hinter der Spitze auf Position acht ab.

"Für uns hatte an diesem Rennwochenende Priorität, Abstimmungsarbeit zu leisten und Reifen zu testen", sagte Schnabl. "Im dritten Jahr ist der BMW für uns schon eine feste Größe, aber bei der neuen Porsche-Generation haben wir noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen."

Den zweiten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, das 44. DMV 4-Stunden-Rennen am 13. April, bestreitet das Team anschließend lediglich mit seinem BMW – und tritt erstmals seit 2017 "nur" mit einem Auto an.

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