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Aufsteiger in die A-Jugend-Oberliga: (stehend v. l.) Uli Kaffenberger, Jonah Holtmann, Luca Sattler, Alexander Briesen, Max Beyster, Noah Methner, Alexandra Balazs, (sitzend v. l.) Johannes Pfeiffer, Lasse Milius, Marvin Morres, Fynn Merten und Timo Junkermann.

Bessere Tordifferenz reicht

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(hep). Die männliche A-Jugend der TG Friedberg hat sich für die eingleisige Handball-Oberliga Hessen qualifiziert und sorgt dafür, dass die Wetterau in dieser Spielklasse erneut ihre Visitenkarte abgibt. Zuvor war es in der abgelaufenen Runde dem TSV Griedel gelungen, oberhalb des Bezirks zu spielen.

Die von Elvin Petrosanec und Radu Balazs trainierte Mannschaft benötige zwei Anläufe, bis die Qualifikation in trockenen Tüchern war. Als erste Hürde stand ein Qualifikationsturnier auf Bezirksebene in Kirch-Göns an. Hinter der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II belegte die TG mit 6:2 Punkten den zweiten Platz, vor den Nachbarn des TSV Griedel, der HSG Mörlen und der HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach. Damit erwarb sich Friedberg das Anrecht auf ein weiterführendes Qualifikationsturnier auf hessischer Ebene in Holzheim an der Aar am vergangenen Samstag.

Für die an diesem Tag verhinderten etatmäßigen Trainer übernahmen Alexandra Balazs und Uli Kaffenberger das Coaching. Im ersten Spiel wartete der gastgebende TuS Holzheim als Gegner auf die Kreisstädter. In einem engen Spiel hatte am Ende der TuS mit 10:9 die Nase vorn, anschließend gelang gegen den TV Hersfeld aber ein deutlicher 25:8-Sieg. Im abschließenden Spiel ging es gegen die HSG Rodgau-Nieder Roden um den zweiten Platz und die damit verbundene direkte Qualifikation für die Oberliga Hessen. Ein Remis hätte der TG aufgrund der besseren Tordifferenz gereicht, um den zweiten Platz in der Gruppe zu belegen. Trotz eines zwischenzeitlichen 8:11-Rückstands wurde mit einem 13:13 das Minimalziel erreicht und die Qualifikation zur Oberliga perfekt gemacht.

Bei der TG liegt der Fokus jetzt auf der Vorbereitung für die höchste Spielklasse in Hessen. Die Kreisstädter sind auf der Suche nach Spielern aus der Region, die das Oberliga-Projekt mitgestalten wollen. Auch auf Zweitspielrechten, mit denen man weiterhin für seinen Heimatverein spielen kann, liegt bei der Spielerakquise der Fokus.

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