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»Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin«

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(pv) »Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin.« Dieser Song erklang sowohl am Samstag in der Rodheimer Halle als auch 24 Stunden später im saarländischen Quierschied in der ehrwürdigen Jahnturnhalle.

In einem Kraftakt qualifizierten sich die Ü47-Truppe und die Ü53-Mannschaft der SG Rodheim direkt für die am Pfingstwochenende stattfindenen Deutschen Meisterschaften in der Hauptstadt. Damit steht Rodheim zum dritten Mal in Folge auf der Teilnehmerliste der besten zwölf Mannschaften Deutschlands in der Ü47-Klasse und zum ersten Mal im Ü53-Bereich.

Ü 47

Während die »Youngster« unter den Alten im Auftaktspiel gegen Pfalz-Meister TSV Hargesheim noch große Probleme hatten und nur denkbar knapp mit 2:1 Sätzen gewinnen konnten, sollten im weiteren Verlauf mehr Ruhe und Klasse die Schlüssel zum Erfolg werden. Gegen Angstgegner VC Ober-Roden musste man allerdings ebenfalls lange auf Augenhöhe kämpfen, bevor die Rodheimer sich im Endspurt 2:0 durchsetzen konnten.

Überraschenderweise setzte sich Saarlandmeister TV Klarenthal mit zwei Siegen durch, so dass es zu einem echten Endspiel kam. Nach langen Kampf, geprägt von harten Angriffsschlägen und tollen Abwehraktionen auf beiden Seiten, gelang es auch hier den Wetterauern, ihren Vorsprung ins Ziel zu retten. Sie gewannen mit 2:0.

Die Tabelle der Ü 47

1. SG Rodheim

2.TV Klarenthal

3.TSV Hargesheim

4. VC Oberroden

SG Rodheim Ü 47: Tobi Planitzer, Bernd Albat, Peter Stößinger, Carsten Thielecke, Uwe Burkhard, Steffen Schomburg, Thorsten Köstner, Markus Steinhauer, Thomas Bendikowski, Fredi Bernstorff, Hendrik Schroeder.

Ü 53

Etwas einfacher mit ihren Gegnern hatten es da schon die Ü 53-Volleyballer beim Auswärtstrip ins 200 Kilometer entfernte Quierschied. Gegen den 17-fachen Rheinland-Pfalz-Meister HTC Bad Neuenahr begann man zwar mit viel Respekt, konnte aber den ersten Satz mit 25:18 noch klar gestalten. Anders im zweiten Satz, als plötzlich nichts mehr zusammenlief und die Männer von der Ahr zu einem deutlichen 25:21-Erfolg kamen.

»Zu diesem Zeitpunkt ging ein Ruck durch das Team«, so SGR-Coach Peter Stößinger, der im dritten Satz (15:8) eine Klasseleistung seinen Schützlingen bestätigen konnte. Gegen den VC Dornheim, Hessens Nummer 2, gelang ein ebenfalls nicht gefährdeter 2:0-Sieg. Umso schöner, dass es im letzten Spiel gegen Gastgeber TV Bildstock zum entscheidenden Finale kommen sollte. Unterstützt durch zahlreiche Zuschauer, zeigten die Rodheimer einen Klassenunterschied auf und beherrschten die Saarländer nach Belieben.

»Dank unserer großen Flexibilität auf allen Positionen geht der Meistertitel verdient nach Rodheim«, so die nüchterne Analyse vom ehemaligen SGR-Damentrainer Rainer Elmrich, der großen Anteil am Erfolgserlebnis hatte.

Die Tabelle der Ü 53

1. SG Rodheim

2. TV Bildstock

3. VC Dornheim

4. HTC Bad Neuenahr

SG Rodheim Ü 53: Thomas Bendikowski, Paul Jansen, Jo Breitenfelder, Wynfrith Mahr, Klaus Diel, Norbert Klemm, Rainer Elmrich, Hotte Freitag.

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