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Beienheim Meister – Fauerbach und Trais relegieren

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(jms/hei/mw/we) Am letzten Kreisoberliga-Spieltag sind die letzten Entscheidungen gefallen. Mit einem 4:1-Sieg gegen den SV Ockstadt sicherte sich der SKV Beienheim die Kreisoberliga-Meisterschaft. Durch das 2:2-Remis des FCO Fauerbach bei TuS Rockenberg ziehen die Olympianer in die Relegation ein, in der sie auf die FSG Weilnau/W/S, den FC Ober-Rosbach und Makkabi Frankfurt treffen. Nach unten relegiert der Traiser FC.

Durch die Abstiegskonstellation in der Gruppenliga gibt es keinen vierten Direktabsteiger in der Kreisoberliga Friedberg. Vor dem Spieltag standen der TSV Dorn-Assenheim, die SG Oppershofen und der SV Ockstadt bereits als Absteiger fest. Nach einem 2:2 gegen den FCO Fauerbach und der 2:3-Niederlage des Traiser FC beim SV Steinfurth bestreitet Trais die Abstiegsrelegation. Die Rote Karte sah am letzten Spieltag Ercan Uslu (FV Bad Vilbel II). Die Fauerbacher starten am Donnerstag gegen Makkabi Frankfurt in Steinbach in die Relegation zur Gruppenliga. Der FC Ober-Rosbach (Gruppenliga-Relegant) spielt in Wehrheim gegen die FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach. Das direkte Duell der beiden Friedberger steigt am 5. Juni in Ober-Rosbach.

Ockstadt nutzt Beienheims Nervosität nicht

SKV Beienheim – SV Ockstadt 4:1 (3:0): Trainer Dirk Haigis bekam die Bierdusche, aus den Boxen lief »We are the Champions«, und auf dem Feld rutschten die Beienheimer Spieler per Bauchplatscher Richtung Fankurve. SKV-Spielausschussmitglied Rainer Munz betrachtete es derweil recht nüchtern. »Wir hatten in einigen Spielen das Glück auf unserer Seite.

Die Gruppenliga wird für uns ein Abenteuer«. Auf der anderen Seite war es die letzte Partie für Trainer Karl-Heinz Stete, der nach einem Jahr in Ockstadt zurück in die Jugend der TSG Wieseck wechselt und dort mit den D-Junioren künftig gegen Kaiserslautern, Eintracht Frankfurt und Hoffenheim spielen wird. Nachfolger wird Spiro Gözupekli, der zuletzt das Traineramt ruhen ließ und davor beim VfB Friedberg ein Kreisoberliga-Team coachte.

Nachdem der angeschlagene Kostwein (biss trotz riesigem Bluterguss an der Hüfte auf die Zähne) gegen Kirim parierte (4.), hatte er gegen Yilmaz Durals Elfmeter fünf Minuten danach keine Abwehrchance. Scheibner hatte zuvor den schnellen Harsch gefoult. Ockstadt war danach harmlos, so dass die nervösen Beienheimer nicht in Gefahr gerieten. Harsch machte es in der 23. Minute alleine und scheiterte an Kostwein, ehe er nach einer Schwalbe die Gelbe Karte sah – Beienheim forderte nach dem Zweikampf Hoinka/Harsch allerdings Elfmeter. Vor der Pause setzte Beienheim zum letztlich entscheidenden Doppelschlag an. Nach Kirims Freistoß köpfte Scheibner das Leder ins eigene Tor (42.), und einen Kostwein-Abpraller nutzte Harsch per Kopf aus zwei Metern ins leere Tor zum 3:0 (45.).

Nach der Pause waren die Beienheimer noch nervöser und bauten die schwachen Germanen damit auf. Die Ockstädter kamen nun besser ins Spiel, insbesondere nach Matthias Linharts glücklichem Treffer zum 3:1 (58.) Nach einer Yilmaz-Ecke hatte Christiansen den Ball fallengelassen, der Top-Torjäger des SVO staubte ab. Scheld vergab nur zwei Minuten später die Riesenchance zum Anschluss, Christiansen parierte (60.). Die Germanen wurden nun offensiver, doch Beienheimer konterte perfekt. Nach Ginters Ballverlust (Ockstadt reklamierte Foulspiel) bediente Wolf den eingewechselten Selcuk Tiras – 4:1 und die Entscheidung im Meisterkampf (79.). Während an der Seitenlinie »wer nicht hüpft, ist Fauerbacher« angestimmt wurde, verpasste Beienheim den Kantersieg. Hoinka rettete vor Yilmaz (85.), der mittlerweile vom Libero in den Sturm beorderte Dural traf die Latte (86.).

Nach der Partie überreichte Kreisfußballwart Thorsten Bastian die Meister-Urkunde an die Beienheimer, die auf dem Rasen vor dem Vereinsheim ausgelassen feierten. Trainer Dirk Haigis, der vor dem Spiel ebenso nervös war wie seine Spieler während der Partie, war später völlig entspannt – da störte ihn auch nicht, dass seine Klamotten den Geruch der Getränke angenommen hatten, die ihm übergeschüttet worden waren.

SKV Beienheim: Christiansen, Dominik Friede, Dali, Dural, Daniel Friede, Kirim, Böker, Harsch, Wolf, Visoka, Williams, Schnell, Pircek, Tiras. – SV Ockstadt: Kostwein, Stachowiak, Yilmaz, Ganser, Engelhaupt, Osman, Linhart, Hosenseidl, Scheld, Scheibner, Hoinka, Ginter, Hilpert, Dietz. – Tore: 1:0 (9.) FE Dural, 2:0 (42.) Eigentor Scheibner, 3:0 (45.) Harsch, 3:1 (58.) Linhart, 4:1 (78.) Tiras. – Schiedsrichter: Butzert (Langen).

»Die Nummer eins im Dorf sind wir«

TuS Rockenberg – FCO Fauerbach 2:2 (0:2): Bernd Sulzbach legte den Hörer zur Seite, stand auf und schrie kurzerhand das gesamte Vereinsheim des TuS Rockenberg zusammen. Drei Mal rief der Pressemann des Kreisoberligisten laut »Ja«. Die Fans des TuS taten es ihm gleich – Jubel pur in Rockenberg. Das Remis gegen den Aufstiegsanwärter FCO Fauerbach reichte zum Klassenerhalt, weil Bad Homburg gegen Merzhausen in der Gruppenliga Remis spielte und absteigen muss, und sorgte für die entsprechende Euphorie bei den Grün-Weißen. »Wir haben fast nur Spieler aus dem Ort. Deswegen ist das für uns etwas besonderes«, sagte TuS-Macher Torsten Liebig, der auf die Ehrungen vor dem Spiel verwies. Bei strömenden Regen wurden Jens Hantschel und Ramon Benk für jeweils 400 Spiele im Seniorenbereich geehrt. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass beide erst Mitte und Ende 20 Jahre sind. Für die Fauerbacher waren die Entwicklungen gestern Nachmittag dagegen nicht optimal. Nachdem der Rockenberger Gerrit Miller in der 88. Minute den Ausgleich nach einem Abstauber erzielt hatte, war allen klar – der Aufstieg in Gruppenliga kann nur über die Relegation geschafft werden – zumal Beienheim nicht patzte.

Entsprechend gedrückt war die Stimmung vor und in der Olympia-Kabine. Dabei waren es zunächst die Gäste, die auf dem hinteren – quasi dem schlechteren Winterspielfeld der Rockenberger – die klaren Akzente setzten. Bereits in der elften Minute köpfte Florian Müller eine scharfe Freistoßhereingabe ins Tor. Dabei monierten die Gastgeber ein Foul an Adrian Herbert, was allerdings nicht geahndet wurde. Zuvor hatte bereits Michael Walther in der sechsten Minute die Riesenchance zur Führung. Doch Benk erwies sich als unüberwindbares Hindernis. Eine Minute vor dem Pausenpfiff kam der FCO dann zum nicht unverdienten 2:0. Einen Eckball köpfte Jannick Müller am kurzen Pfosten ein. »Unser Team hat dann eine tolle Moral gezeigt. Das war sehr stark«, lobte Sulzbach sein Team. Johannes Bittner, – der in der 25. Minute perlfmeter an Michael Kornmesser scheiterte, verwertete ein Zuspiel des eingewechselten Marco Dobner zum 1:2 (55.

). In der Folgezeit verpassten Thielmann (71./Schuss aus acht Metern drüber), Jens Hantschel (75.) und Ramon Benk (76.) den Ausgleich, der dann zwei Minuten vor dem Ende sichergestellt wurde. Doch aufgrund der Ungewissheit auf den anderen Plätzen drängte der TuS auf den Sieg – selbst Keeper Marvin Benk stürmte. Am Ende war alles gut und die TuS-Spieler sangen freudetrunken: »Die Nummer eins im Dorf sind wir« in Anlehnung an den Erzrivalen SG Oppershofen aus der Gemeinde Rockenberg. Die SGO ist nämlich abgestiegen. Und Führungsspieler Adrian Herbert gab auch außerhalb des Platzes die Richtung vor: »Heute wird richtig gefeiert.« Das wollen die Fauerbacher dann nach der Relegation ebenfalls machen.

TuS Rockenberg: Marvin Benk, Miller, Ramon Benk, Nietfeld, Kurz, Herbert, Wettner, Jens Hantschel, Henn, Bittner, Wetz, Dobner, Wicher. – FCO Fauerbach: Kornmesser, Rösinger, Walther, Richly, Florian Müller, Jannik Müller, Tosunoglu, Wischtak, Oberschelp, Matic, Weber. – Tore: 0:1 (11.) Florian Müller, 0:2 (44.) Jannik Müller, 1:2 (55.) Bittner, 2:2 (88.) Miller. – Besonderes Vorkommnis: Bittner scheitert per Elfmeter an Kornmesser (25.). – SR: Harald Mersdorf (Beselich).

»Joker« Contin dreht Spiel per Hattrick

FC Nieder-Florstadt – SV Staden 2:4 (1:0): Die Gastgeber hatten sich in diesem Lokalderby viel vorgenommen und zeigten das Maximum an Einsatz, agierten dabei aber etwas überambitioniert und produzierten im Spielaufbau einige Fehler. Dennoch hatten sie die erste Chance durch Eisenmann, dessen Schuss von Riess auf der Linie geklärt wurde (15.). Auf der Gegenseite traf Fich aus 20 Metern das Lattenkreuz (28.), während Otto Weber wenig später den überragenden FC-Keeper Pascal Seidel weder aus kurzer Entfernung noch aus der Distanz überwinden konnte (31./39.). Nachdem Alexander Ruf Übersicht bewies und Tizian Silberzahn geschickt einsetzte, markierte dieser mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins lange Eck das 1:0 (41.). Gleich nach dem Wechsel sorgte Hakan Belge nach schöner Kombination über Höller und Silberzahn gar für das 2:0 (47.). Otto Weber sorgte nach einem Florstädter Fehlpass und der schnellen Reaktion von Andi Scheibner für den Anschlusstreffer (54.), bevor nach einer Stunde Daniel Contin eingewechselt wurde. Dieser sorgte mit einem Hattrick im Alleingang doch noch für den Sieg der favorisierten Gäste.

Zunächst profitierte er nach einem weiteren Florstädter Fehlpass von Fichs präzisem Zuspiel über rechts in den Fünf-Meter-Raum (64.), bevor er aus stark abseitsverdächtiger Position nach Wagners Pass zum 2:3 einnetzte (76.). Ein von Dombrowsky in der Nachspielzeit initiierter Konter bedeutete den unter dem Strich verdienten 4:2-Sieg der clevereren und abschlussstärkeren Jessl-Truppe.

FC Nieder-Florstadt: Seidel, Kern, Boris Weber, Östreich, Romain Weber, Blumenstock, Silberzahn, Eisenmann, Belge, Hilß, Ruf, Höller, Fabian. – SV Staden: Sürer, Dielmann, Sebastian May, Scheibner, Schütz, Otto Weber, Fich, Wagner, Riess, Martin Hetmanczyk, Dombrowsky, Contin, Stürtz. – Tore: 1:0 (41.) Silberzahn, 2:0 (47.) Belge, 2:1 (54.) O. Weber, 2:2 (64.) Contin, 2:3 (76.) Contin, 2:4 (90.+2) Contin. – Schiedsrichter: Mehmet Ali Sarikaya (Aßlar).

Timo Hofmann trifft in der Nachspielzeit

VfB Friedberg – FC Hessen Massenheim 0:1 (0:0): Vor vielleicht zehn zahlenden Zuschauern »passte sich das Spiel dem Wetter an«, so VfB-Spielausschuss-Vorsitzender Carsten Lesiak. Einziger Höhepunkt in der regulären Spielzeit war ein Schuss des Massenheimers Timo Hofmann, den Denis Fiedler mit einer Glanzparade aus dem Winkel fischte (20.). In der Nachspielzeit spielten die Gäste dann nach einem Einwurf einen schnellen Konter. Erneut war es Hofmann, der, anstatt von rechts zu flanken, ins lange Eck schoss, wo der Ball unhaltbar zum 0:1 einschlug (90.+2). Im Gegenzug setzte Oliver Aniol Lyes Maouche ein, der völlig freistehend die Chance zum Ausgleich versiebte.

VfB Friedberg: Denis Fiedler, Wladarz, Krank, Clement, Maouche, Michael Schäfer, Mauckner, Daniel Fiedler, Aniol, Kögler, Becker, Breitbach, Fedler, Mayer. – FC Hessen Massenheim: Fischer, Till Baum, Kratz, Netopil, Braun, Schmutzler, Kühn, Geppert, Lazzaro, Hofmann, Niklas Baum, Grundmann, Germeroth. – Tor: 0:1 (90.+2) Hofmann. – Schiedsrichter: Ramazan Savas (Brachttal).

Drei Tore in sieben Minuten sichern Sieg

KSV Klein-Karben II – SV Assenheim 4:1 (0:0): Dafür, dass es um nichts mehr ging, entwickelte sich ein munteres Spielchen mit Chancen auf beiden Seiten, bei denen sich die Torhüter Kubera und Sorbillo mehrfach auszeichnen konnten. Den Unterschied machten sieben Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit, als die Verbandsliga-Reserve dreimal zuschlug. Zunächst bediente Bierbach Mitat Bakanhan, der aus kurzer Distanz einnetzte (54.). Anschließend lief Johannes Leonhardi in einen Assenheimer Querpass, stürmte alleine auf das Tor zu und traf per Flachschuss (58.), bevor Marc Courtial den Abpraller eines Schütz-Schusses zum 3:0 verwertete (61.). Courtial war es auch, der einen von Cifci eingeleiteten Konter zum 4:0 abschloss (75.). Den verdienten Assenheimer Ehrentreffer zum 4:1-Endstand besorgte Michael Dänner, der von der Grundlinie per Rückpass bedient wurde (79.).

KSV Klein-Karben II: Kubera, Goronzy, Genc, Klatt, Pierce, Courtial, Bierbach, Leonhardi, Parafinczyt, Bakanhan, Schütz, Gülsoy, Cifci, Pfahl. – SV Assenheim: Sorbillo, Dolze, Rosini, Stipp, Löffler, Dänner, Christ, Torsten Seefeld, Patrick Stranczyk, Adrian Stranczyk, Neugebauer, Kozljan, Christoph Seefeld. – Tore: 1:0 (54.) Bakanhan, 2:0 (58.) Leonhardi, 3:0 (61.) Courtial, 4:0 (75.) Courtial, 4:1 (79.) Dänner. – Schiedsrichter: Bilal Koc (Schlüchtern).

Eric Kemen mit drei Scorerpunkten

TSV Dorn-Assenheim – VfB Petterweil 1:5 (1:1): Der Tabellenletzte kam in seinem letzten KOL-Heimspiel ausgesprochen gut in die Partie. Zunächst gelang es Torhüter Christopher Ess, einen Strafstoß von Eric Kemen (7.) zu halten. Mit einem Zwölfmeterschuss nach Zuspiel von Armbrüster brachte Dennis Matern den TSV in Führung. Doch der aufstiegsambitionierte VfB kam immer besser ins Spiel und wusste die Schwächen der Gastgeber auszunutzen. Mit einem 25-Meter-Freistoß traf Eric Kemen zum Ausgleich (40.). In der 57. Minute schaltete Eric Kemen im Gewühl am schnellsten und brachte die Gäste in Führung.

Auch am 1:3 war Kemen beteiligt, als er Erhan Goek in Szene setzte, der in der 60. Minute erfolgreich war. In der 75. Minute sah TSV-Spieler Daniel Freitag nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. In der Schlussphase profitierte zunächst Moritz Hoffmann von einem Fehlpass und schoss das 1:4. Nach einer Ecke erzielte Gianluca Campagna schließlich in der 92. Minute das 1:5.

TSV Dorn-Assenheim: Christopher Ess, Freitag, Dolle, Patrick Ess, Kocatürk, Winkler, Jan Kempf, Armbrüster, Matern, Kai Kempf, Lars Kempf, Michalak, Rubin. – VfB Petterweil: Puth, Dott, Müller, Rosini, Wittmann, Goek, Kemen, Campagna, Aydinli, Voss, Dalhoff, Bandinelli, Paul Herrmann, Moritz Herrmann. – Tore: 1:0 (25.) Matern, 1:1 (40.) Kemen, 1:2 (57.) Kemen, 1:3 (60.) Goek, 1:4 (89.) Moritz Herrmann, 1:5 (92.) Campagna. – Schiedsrichter: Philipp Obert (Neu-Isenburg). – Gelb-Rote Karte: Daniel Freitag (75.).

Marcel Müllers Elfmeter entscheidet

SV Steinfurth – Traiser FC 3:2 (1:1): Mit den schwierigen Platzverhältnissen kamen die Gäste besser zurecht, die mit langen Bällen operierten. Das schien das probatere Mittel zu sein als die von Steinfurth bevorzugte Spielweise. So tauchte Ohlemutz im ersten Abschnitt zweimal frei vor Jens Liebig auf, und auch im zweiten Durchgang waren Traiser Spieler plötzlich frei vor dem Tor, hatten allerdings nicht das notwendige Schussglück. Steinfurth ging in Führung, als Marc Krämer in eine Flanke von Landvogt rutschte und ins eigene Tor traf. Von einem Steinfurther Fehler profitierte André Halberg, der in der 36. Minute das 1:1 erzielte. Steinfurth kam auch in der zweiten Hälfte schwer ins Spiel. Nach einem Lattenschuss von Esposito (62.) fälschte André Micelotta eine Flanke von Patrice Krämer ins eigene Netz ab (75.), doch konnte der Spielertrainer wenige Minuten später das 2:2 durch einen Kopfball von Christian Adler vorbereiten (80.). Die Entscheidung fiel durch einen Strafstoß, den Marcel Müller zum 3:2 verwandelte (85.).

SV Steinfurth: Liebig, Blockus, Herbert, Russ, Schaupp, Beutnagel, Müller, Esposito, Landvogt, Micelotta, Adler, Voigt, Stachelroth, Göbel. – Traiser FC: Block, Edlich, Marc Krämer, Bayer, Grossmann, Grot, Ohlemutz, zur Löwen, Lotz, Patrice Krämer, Halberg, Lauber, Bell, Scheel. – Tore: 1:0 (19.) Eigentor Marc Krämer, 1:1 (36.) Halberg, 1:2 (75.) Eigentor Micelotta, 2:2 (80.) Adler, 3:2 (85.) FE Müller. – SR: Enrico Telcke (Gießen).

Kerim Ben Neticha mit Dreierpack

FV Bad Vilbel II – SV Bruchenbrücken 3:3 (0:0): In einem ansprechenden Spiel fiel das 1:0 nach torloser erster Hälfte durch einen Kopfball von Kerim Ben Neticha nach Flanke von Razevic. Die Gäste glichen in der 61. Minute durch Till Macker aus. Nachdem erneut Kerim Ben Neticha einen 30-Meter-Freistoß sehenswert in den Winkel befördert hatte (70) und elf Minuten später mit einem weiteren Fernschuss das 3:1 erzielt hatte, schien Bad Vilbel auf der Siegerstraße. Doch die Gäste, für die es noch um einiges ging, steckten nicht auf und kamen in der 83. Minute durch Tim Farnung auf 3:2 heran.

Schließlich ließ sich Alexander Brück die Chance zum 3:3 nicht entgehen, als Schiedsrichter Auster in der 90. Minute auf den Elfmeterpunkt zeigte. Die Gastgeber fanden dies nicht nachvollziehbar, was Ercan Uslu etwas zu deutlich äußerte und in der Schlussminute die Rote Karte sah.

FV Bad Vilbel II: Orband, Bodrozic, Lahdo, Damar, Weiß, Abu, Beyene, Ben Neticha, Razevic, Uslu, Kayoua, Steinbrenner, Yildiz. – SV Bruchenbrücken: Mehnert, Izzi, Adams, Sieber, Brück, Schlichting, Schmidt, Macker, Mück, Riess, Bickert, Farnung. – Tore: 1:0 (55.) Ben Neticha, 1:1 (61.) Till Macker, 2:1 (70.) Ben Neticha, 3:1 (81.) Ben Neticha, 3:2 (83.) Farnung, 3:3 (90.) FE Brück. – Schiedsrichter: Joachim Auster (Kelkheim). – Rote Karte: Ercan Uslu (90.).

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