Immer schön Abstand halten: Beim SKV Beienheim präsentiert seine Neuzugänge (von links) Owen Hare, Dominik Reichardt, Wassim Hanane, Jannik Petry, Chefcoach Matthias Tietz, Steffen Münk, Andrei Dogot, Taulant Balaj und Maximilian Mück (Spielertrainer 2. Mannschaft). Im Hintergrund Co-Trainer Erhard Geck. Nicht auf dem Foto: Maximilian Esposito. FOTO: BORN
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Immer schön Abstand halten: Beim SKV Beienheim präsentiert seine Neuzugänge (von links) Owen Hare, Dominik Reichardt, Wassim Hanane, Jannik Petry, Chefcoach Matthias Tietz, Steffen Münk, Andrei Dogot, Taulant Balaj und Maximilian Mück (Spielertrainer 2. Mannschaft). Im Hintergrund Co-Trainer Erhard Geck. Nicht auf dem Foto: Maximilian Esposito. FOTO: BORN

Fußball

SKV Beienheim: Dogot, Münk und Esposito kommen

  • Uwe Born
    vonUwe Born
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Fußball-Gruppenligist SKV Beienheim stellt die personellen Weichen. Neun Neuzugänge stehen bereits fest; unter anderem Torjäger wie Andrej Dogot, Steffen Münk und Maximilian Esposito.

Dass der Amateur-Fußball angesichts der Corona-Krise und dem damit verbundenen vorzeitigen Saisonabbruch schwierige Zeiten durchlebt, ist hinlänglich bekannt und tangiert unterhalb der drei Profi-Ligen alle Klassen. Auch in den Reihen des SKV Beienheim, seit drei Jahren auf Grund der Abschluss-Platzierungen acht, sechs und neun durchaus erfolgreich in der Gruppenliga Frankfurt-West unterwegs, kann von "normalen" Fußballzeiten keine Rede sein. Ihr bislang einziges Pflichtspiel in 2020 bestritt die Beienheimer Truppe am 1. März (3:5-Niederlage beim FSV Friedrichsdorf). Danach war (Zwangs)-Pause.

Bezüglich des Starts der Spielrunde 2020/2021 und den dann herrschenden Rahmenbedingungen sind sie im Reichelsheimer Stadtteil genauso wie alle anderen Vereine auf die Vorgaben der zuständigen Sportgremien und der Politik angewiesen. Davon abgesehen, laufen vor allem die Personalplanungen im Beienheimer Lager auf Hochtouren. Das vorläufige Resultat intensiver Bemühungen: Neun Neuzugänge, darunter Torjäger Andrei Dogot vom Gruppenliga-Rivalen SC Dortelweil (17 Saisontreffer) und Maximilian Esposito, der kürzlich als Spielertrainer beim Gruppenliga-Aufsteiger SV Steinfurth zurücktrat, stehen sechs Abgänge gegenüber. "Ich denke, wir sind für die anstehenden Aufgaben qualitativ auch in der Breite viel besser aufgestellt als im letzten Jahr", meint Beienheims Vorstandsmitglied Stefan Raab. Im Übrigen rechnet er mit einer knüppelharten Runde: "20 Vereine, darunter acht Vertreter des Fußballkreises Friedberg, mindestens sechs Direktabsteiger - da darf man sich keine Schwächen erlauben."

Matthias Tietz, schon seit Mitte Mai auf dem SKV-Trainerstuhl der vorzeitige Nachfolger von Sebastian Spisla, sieht es ähnlich: "Ich erwarte ein knallhartes Hauen und Stechen." Der Wunsch des 36-jährigen Übungsleiters, man werde bereits Anfang September mit dem planmäßigen Spielbetrieb beginnen können, klingt zwar verwegen, ist aber definitiv eine Option, die vieles vereinfachen würde: "Dann wäre der Stress fürs Trainerteam und die Kaderspieler nicht ganz so groß, wie er es ohnehin sein wird."

Apropos Trainerteam: Matthias Tietz, unter dessen Regie auf dem Beienheimer Sportplatz bereits fünf Corona-Trainingseinheiten über die Bühne gingen, weiß mit den Co-Trainern Erhard Geck und Uwe Fey, Torwarttrainer Christian Belzer sowie dem Ex-Dorn-Assenheimer Maximilian Mück, der als Spielertrainer der zweiten Mannschaft fungieren soll, qualifizierte Leute an seiner Seite. "Das passt", sagt Tietz. Stärken und Schwächen der Spieler exakt einzuordnen, sei aktuell jedoch nicht ganz einfach: "Das geht nur durch gezieltes Training mit ausreichend Körperkontakt und taktischer Schulung, wovon derzeit freilich keine Rede sein kann."

Zu jenen neuen Spielern, die neben Dogot, Esposito und Mück demnächst im SKV-Dress auflaufen werden, zählen auch Owen Hare und Wassim Hanane (beide A-Jugend FV Bad Vilbel), Jannik Petry (TSV Dorn-Assenheim) und Allrounder Dominik Reichardt (VfR Ilbenstadt). Hinzu gesellen sich Defensivmann Taulant Balaj und Stürmer Steffen Münk (12 Tore) vom Kreisoberligisten TSG Ober-Wöllstadt.

Speziell Münks Verpflichtung bezeichnet Stefan Raab als gelungenen Coup: "Er ist ein Riesentalent und stand schon im Sommer letzten Jahres auf unserer Wunschliste ganz oben." Ebenfalls wichtig für die Kaderplanung: Darius Rienmüller und Karim Döring wollen nach langen Verletzungspausen wieder voll einsteigen. Nicht mehr dabei sind Mike Michalak und Kevin Brod (beide zum TSV Dorn-Assenheim), Luca Calla (FC Neu-Anspach), Oliver Munz (FCO Fauerbach) sowie Johannes Eder und Niyazi Yigin (beide Ziel unbekannt).

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