Beide Porsche in den Top 5

  • VonRedaktion
    schließen

(bf). Der nächste Erfolg für Schnabl Engineering auf einer der kniffligsten Rennstrecken der Welt: Das Einsatzteam von Falken Motorsports erzielte beim Saisonhöhepunkt der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) auf der Nordschleife die Startplätze eins und zwei unter 140 Teilnehmern und belegte mit seinen beiden Porsche 911 GT3 R im Ruhr-Pokal-Rennen über sechs Stunden die Positionen drei und vier.

Es war der bereits dritte Podestplatz der Saison sowie die erste Pole für Schnabl seit 2017. Erstmals seit 2019 fuhren beide Fahrzeuge in die Top 5.

»Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein«, sagte Teamchef Sven Schnabl. »Wir hatten keine technischen Probleme, die Boxenstopps waren auf den Punkt und wir sind sauber durchgekommen. Dafür kann ich der gesamten Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen.«

Dabei hatte das Wochenende nicht einfach begonnen: Das Eifel-Wetter bescherte Fahrern und Teams zu Beginn des Qualifyings eine feuchte Strecke. »Wir waren einmal mit Regenreifen draußen für eine Erkundungsrunde, sind dann aber lange in der Box geblieben«, erklärte Schnabl. Denn die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring-Kurzanbindung und Nordschleife trocknete mehr und mehr ab. »Unser Plan war, unsere Zeiten auf Slicks zu setzen. Das war aber lange nicht möglich.« Erst ganz zum Schluss der Einheit fuhren Dennis Olsen/Tobias Müller mit der Startnummer 3 und Martin Ragginger/Alessio Picariello mit der 4 auf die Strecke - und fanden mit Trockenreifen ausgezeichnete Bedingungen vor: Ragginger/Picariello stellten den Porsche in 8:31,240 Minuten auf die Pole, Olsen/Müller erzielten mit 8:32,624 Minuten Rang zwei.

Weniger gut verlief indes der Rennstart: Beide Falken-Autos büßten Positionen ein. »Die Startfahrer beklagten sich über zu wenig Grip«, erklärte Schnabl. »Da haben wir etwas Boden verloren, uns aber wieder zurückgekämpft.«

Ab der dritten Runde stimmte der Speed wieder, bis das Fahrzeug mit der 3 Vibrationen meldete und zu einem vorgezogenen Stopp abbog. »Wir haben das Auto durchgecheckt und nichts gefunden«, sagte Schnabl. »Daher haben wir Olsen/Müller wieder ins Rennen geschickt.« Das norwegisch-deutsche Duo fuhr fortan antizyklisch, blieb aber im Kampf um die Spitze.

Nach 40 Runden fiel die Zielflagge. Ragginger/Picariello kreuzten 1:20 Minuten hinter dem siegreichen Manthey-Porsche als Dritte die Linie. Weitere 42 Sekunden dahinter beendeten Olsen/Müller den längsten NLS-Lauf des Jahres auf Position vier.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare