Kreisliga A Friedberg

Begegnung der Unzufriedenen

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(kun). Zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Kreisliga A Friedberg empfängt der Tabellenführer aus Rendel am Sonntag ab 14.45 Uhr den Tabellenvorletzten aus Trais. Zum Duell der Verfolger kommt es zeitgleich in Groß-Karben, wenn der gastgebende Tabellendritte auf den Rangzweiten aus Rockenberg trifft. Mit den Heimspielen gegen die SG Oppershofen und die SG Wohnbach/Berstadt haben der SV Hoch-Weisel und der SC Dortelweil II zumindest auf dem Papier lösbare Aufgaben.

Beide Mannschaften wollen nach durchwachsenen Leistungen in den vergangenen Wochen bis zur Winterpause zurück in die Erfolgsspur finden und den Abstand zur Spitzengruppe verkürzen. "Mit unserem Abschneiden in der Hinrunde können wir nur bedingt zufrieden sein. Die Mannschaft spielt nicht konstant genug, um in der Tabelle weiter oben zu stehen", hadert SCD-Coach Stefan Geppert vor dem Heimspiel seiner Elf gegen den Tabellenelften aus Wohnbach und Berstadt mit der bisherigen Punkteausbeute des Tabellensechsten. "Aus unserem Ballbesitz ergeben sich viel zu wenig Torchancen. Daran müssen wir arbeiten. Wir gehen zwar als Favorit in die Partie, allerdings hat das Hinspiel gezeigt, dass die Gäste ein sehr unangenehmer Gegner sein können", erinnert sich Geppert an den hart erkämpften 4:2-Hinspielerfolg. "Ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Gäste für die Rückrunde einiges vorgenommen haben. Wir müssen von Beginn an dagegenhalten, wenn wir etwas Zählbares holen wollen", fordert der Dortelweiler Übungsleiter, der personell nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Einzig hinter Christian Burdenski, der an einer Fußverletzung laboriert, steht noch ein Fragezeichen.

"Zum Rückrundenauftakt in Dortelweil sind wir ganz klar in der Außenseiterrolle. Die Gastgeber zählen zur Spitzengruppe und spielen auf ihrem heimischen Kunstrasen, den wir nicht gewohnt sind. Nach den jüngsten Ergebnissen können wir dennoch selbstbewusst nach Dortelweil fahren. An einem guten Tag sind wir durchaus in der Lage, auch dort zu punkten", ist Wohnbachs Trainer Marco Walter überzeugt. "Wir fahren sicherlich keine 35 Kilometer, um die Punkte herzuschenken." Auch Spielertrainer Christopher Melius rechnet sich Chancen auf etwas Zählbares aus. "Die Gastgeber zählen für mich zu den drei spielstärksten Mannschaften der Liga. Auf ihrem Kunstrasen werden sie den Ball ordentlich laufen lassen. Wir haben das Hinspiel analysiert und werden Lösungen finden, denn wir wollen auch im vierten Spiel in Folge punkten", verspricht Melius.

Im Gegensatz zu den Wohnbachern zeigt die Formkurve des SV Hoch-Weisel nach zuletzt fünf Partien in Folge ohne Sieg steil nach unten. "Das soll sich am Sonntag im Heimspiel gegen Oppershofen ändern, denn wir wollen mit einem Heimsieg endlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden", fordert Hoch-Weisels Spielausschussvorsitzender Björn Hofmann. "Gegen den kampfstarken Aufsteiger werden wir an unsere Grenzen gehen müssen, wenn wir die drei Punkte behalten wollen." Verzichten müssen die Gastgeber dabei auf Lukas Beier (Knieverletzung). Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Spielertrainer Jan-Eric Dreikausen (Knieprobleme) und Manuel Hofmann (Wadenprobleme).

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