Bazzoli wieder im Kader

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(fri). Die Fußball-Regionalliga-Saison 2020/21 hatte noch gar nicht begonnen, da trafen der FSV Frankfurt und TSV Steinbach Haiger schon aufeinander. Es ging Ende August um nichts weniger als um den Hessenpokal und den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals sowie um Einnahmen in sechsstelliger Höhe. Die Bornheimer hielten sich wacker auf heimischem Terrain, doch den Gästen reichte ein Treffer, um sich sportliche Meriten und jede Menge Geld zu sichern.

Auch heute (19 Uhr) ist der finanziell stabile Club aus dem Lahn-Dill-Kreis wieder Favorit in Frankfurt, wenngleich sich die Ausgangslage geändert hat.

Während die Steinbacher ihre Ambitionen bestätigten und zuletzt grandios die Offenbacher Kickers zerlegten, avancierte der Fußballsportverein neben dem Tabellenführer SC Freiburg II zur Überraschungsmannschaft der Südwest-Staffel. Die Schwarz-Blauen agieren mit System und so erfolgreich, dass sie zurecht als Aufstiegsanwärter angesehen werden und auch die Nachteile der eigenen Corona-Krise kompensieren können.

»Wir spielen eine außerordentliche Runde. Wenn wir weiter konstant arbeiten und spielen, dann können wir bis zum Saisonende vorne dranbleiben«, bekräftigt Trainer Thomas Brendel. Auch sei die Ausgangslage »eine einmalige Chance«. Allerdings: »Wir setzen uns nicht unter Druck.« Der haftet gewiss an anderen Clubs, die unbedingt in die 3. Liga wollen. Wie etwa sein Ex-Arbeitgeber OFC, Elversberg - und eben Steinbach Haiger.

Nichtsdestotrotz muss die Spannung hoch bleiben, sonst kann der FSV ein Schwergewicht wie die Mittelhessen nicht zu Fall bringen. Dazu soll auch Luca Bazzoli beitragen. Der Innenverteidiger steht nach Ablauf seiner Rot-Sperre wieder zur Verfügung. Es wartet viel Arbeit auf ihn, mit Sascha Marquet (14 Tore) haben die Steinbacher einen der gefährlichsten Angreifer dieser Klasse in ihren Reihen.

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