Bayern mit Mühe - Vechta überrascht

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(dpa). Die Top-Teams um Titelverteidiger FC Bayern München haben sich zum Auftakt der Playoffs in der Basketball-Bundesliga keinen Ausrutscher erlaubt. Für das große Achtungszeichen in den ersten Viertelfinal-Duellen sorgte am Wochenende aber wieder einmal der starke Aufsteiger Rasta Vechta. Die Niedersachsen bezwangen den früheren Serienmeister Brose Baskets Bamberg am Sonntag trotz Verletzungsproblemen mit 96:85 (49:41) und feierten den ersten Sieg der Vereinsgeschichte in der K.o.-Runde. Dabei zeigte der Ex-Gießener Austin Hollins mit 31 Punkten und acht getroffenen Dreipunktewürfen eine überragende Vorstellung.

Bayern-Trainer Dejan Radonjic war nach dem ersten Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung hingegen noch nicht zufrieden. "Wir hoffen, dass wir uns am Freitag noch steigern", sagte der Trainer nach dem 70:59 gegen die Basketball Löwen Braunschweig.

"Die letzten Minuten haben wir unseren Fokus verloren und konnten das Spiel dennoch kontrollieren", sagte Radonjic. Ein "sehr, sehr guter" Start reichte den Bayern aber zum Erfolg gegen die Braunschweiger, die in der Halle von NBA-Star Dennis Schröder unterstützt wurden. Der Profi der Oklahoma City Thunder ist Gesellschafter bei den Niedersachsen.

"Womit ich sehr zufrieden bin: Wir haben insgesamt 41 Rebounds geholt, das ist unser bester Wert in dieser Saison", sagte Radonjic. Punktbester Münchner war Ex-NBA-Spieler Derrick Williams mit zwölf Zählern, bei Braunschweig spielte Shaquille Hines mit 20 Punkten stark. Am Freitag (20.30 Uhr) kann Hauptrundensieger München mit dem zweiten Sieg einen großen Schritt in Richtung Halbfinale machen.

Vizemeister Alba Berlin gelang derweil gegen ratiopharm Ulm ein deutlicherer 107:78-Auftakterfolg, womit das Team seiner Favoritenrolle gerecht wurde. "Wir waren von Anfang an voll da, auch kämpferisch. Die Mannschaft hat sich selbst klar gemacht, dass jetzt Playoff sind", lobte Manager Marco Baldi vor Spiel zwei am Dienstag (19 Uhr) in Ulm. "Wir haben sie in jedem Aspekt dominiert", sagte Guard Martin Hermannsson. Der Hauptrunden-Zweite EWE Baskets Oldenburg verhinderte unterdessen beim 105:94 gegen die Telekom Baskets Bonn dagegen nur mit Mühe eine Niederlage.

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