Barletta-Truppe lässt es krachen

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(fri). Die Hälfte der Vorbereitungszeit auf die neue Saison in der Regionalliga Südwest haben die Fußballer des FSV Frankfurt absolviert. Viel wurde schon ausprobiert auf dem Trainingsplatz. Und in den Testspielen haben es die Bornheimer so richtig krachen lassen und nebenbei die eigene Bude verbarrikadiert.

27 Treffer in fünf siegreich gestalteten Partien, dies kann sich sehen lassen. Lediglich in der Nachspielzeit beim 3:1 über den Drittligisten SV Waldhof Mannheim musste der Ball aus dem eigenen Netz geholt werden. Zuletzt, am Dienstagabend, ließ die Mannschaft von Trainer Angelo Barletta dem NRW-Oberligisten SF Siegen beim 4:0 (3:0) nicht den Hauch einer Chance. Die Tore markierten Bahattin Karahan, Jannik Sommer, Jake Hirst und Leonhard von Schroetter.

»Man sollte das Ergebnis nicht überbewerten«, wollte Barletta keine überschwänglichen Emotionen aufkommen lassen. Zwar sei ein Klassenunterschied zu erkennen gewesen. Doch, das fügte der 44-Jährige zugleich an: »Es gibt noch einiges zu verbessern. Gerade in der Abstimmung. Wir haben viele neue Spieler im Kader.« 23 stehen derzeit im Aufgebot, davon sind nach der jüngsten Verpflichtung des Offensivakteurs Karahan sieben externe Neuzugänge und drei aus der eigenen U19.

Was Barlettas Arbeit erleichtert: Derzeit fällt lediglich Andu Kelati aus. Der Außenbahnspieler wird wegen eines Außenbandanrisses im Knie nicht nur die übrigen Testspiele am Freitag (18 Uhr) gegen den FC Hanau 93, am Dienstag (19 Uhr) beim SV Zeilsheim und am 7. August in Aachen verpassen, sondern steht laut Barletta wahrscheinlich auch zum Ligastart am 13. August beim SSV Ulm nicht zur Verfügung. Muskuläre Probleme bei dem einen oder anderen sind mitten in der Vorbereitung indes einzukalkulieren.

Keinen besonderen Nachholbedarf oder gar Probleme sieht Barletta bei den vier Zugängen, die lange keine Spielpraxis hatten. Wegen langwieriger Verletzungen oder aus privaten Gründen pausierten Thomas Konrad, Lukas Gottwalt, Dren Hodja und Ivan Franjic zwischen einem halben und einem Jahr. Nun muss der erfahrene Konrad erst in die Rolle des zentralen Innenverteidigers hineinwachsen.

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