Die Bank macht den Unterschied

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Im ersten Spiel des neuen Jahres, das gleichzeitig auch das letzte der Vorrunde war, gelang den Frauen des TSV Griedel ein 22:17-Heimsieg in der Handball-Landesliga gegen die ambitionierte FSG Vortaunus.

Im ersten Spiel des neuen Jahres, das gleichzeitig auch das letzte der Vorrunde war, gelang den Frauen des TSV Griedel ein 22:17-Heimsieg in der Handball-Landesliga gegen die ambitionierte FSG Vortaunus.

"Wir haben das heute am Ende gewuppt", freute sich TSV-Trainer Martin Schmitt und zeigte damit zugleich auf, dass es ein Erfolg war, der erst auf der Zielgeraden zustande kam. Die Erklärung dafür findet sich beim Blick auf den Spielberichtsbogen: Die Gäste waren mit nur sieben Feldspielerinnen angereist und dadurch in ihren Wechselmöglichkeiten eingeschränkt. "Damit ergab sich die Taktik von selbst", klärte Schmitt auf. Es galt das Tempo hochzuhalten, um sich bei dem in der Schlussphase zu erwarteten Einbruch der Gäste die Punkte zu sichern.

Obwohl die FSG in der ersten Halbzeit überlegen war und sich bis auf 11:7 (26.) absetzte, erwies sich der TSV als gleichwertiger Gegner. "Wir haben aber unter einer schlechten Chancenverwertung gelitten", beklagte Schmitt. Neben vier Siebenmetern wurden von seiner Mannschaft auch etliche freie Chancen vergeben. Dies war in erster Linie ein Verdienst der starken Zorana Jurcevic im FSG-Tor. Nach dem Wechsel hatte Griedel die Gäste schnell in Reichweite (12:13/Wicke 37.), musste aber noch zehn Minuten warten, ehe auf die Erfolgsspur abgebogen wurde. Jacqueline Schmitt erzielte nicht nur den 16:16-Ausgleich, sondern sie sorgte mit dem 17:16 (52.) auch für die erste TSV-Führung. Mit einem finalen 5:1-Lauf wurde der Erfolg in trockene Tücher gebracht. "Das war sicherlich um zwei, drei Tore zu hoch", sagte Schmitt.

"Hervorzuheben sind die starken Leistungen von Jasmin Scheffer, die ab der 15. Minute unser Tor hütete und von Annette Szymanski, die nach einer Babypause ihr erstes Spiel bestritt, sofort wieder an alte Leistungsstärke anknüpfte und drei Tore erzielte", strich der Trainer zusätzliche positive Aspekte heraus. Gleichzeitig richtete er den Blick nach vorne. "Sollten wir in der nächsten Woche das Heimspiel gegen Schlusslicht Anspach/Usingen gewinnen, kommen wir unserem Saisonziel Klassenerhalt ein großes Stück näher."

TSV Griedel: Scheffer, Wicke; Wawrzinek (2), Krombach, Heisiph (1), Gros (1), Schmitt (4), Brück, Katarina Dietz, Wicke (2), Lobgesang, Szymanski (3), Frank (5/2), Madelene Dietz (4).

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