Auswärtsstress

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(pie). Zwei "Tagesfahrten" stehen für die HSG Wetzlar in dieser Woche in der Handball-Bundesliga auf dem Programm. Am Sonntag rollt der Bus in Richtung HC Erlangen, vorher steht am heutigen Donnerstagabend um 19 Uhr jedoch die Partie bei Frisch Auf Göppingen an.

"Der Abstand Minden - Göppingen ist in Ordnung, da kann man sich erholen und neu fokussieren", erklärt Wetzlars Trainer Kai Wandschneider im Hinblick auf den Terminkalender diese Woche. Vier Tage blieben der Mannschaft, ehe sie am Vormittag in Richtung Göppingen startet. Nach der Partie geht es sofort zurück nach Wetzlar. Es bleiben ein "halber" Freitag und Samstag, bevor die Reise nach Erlangen ansteht.

Aufgrund der Belastung wird Wandschneider einige Wechsel vollziehen müssen. "Es schafft kein Spieler, die drei Spiele 60 Minuten in Angriff und Abwehr durchzuspielen." Für Dauerbrenner Kristian Björnsen steht Lars Weissgerber auf der rechten Außenbahn in den Startlöchern. Auf der anderen Seite teilen sich Emil Frend Öfors und Maximilian Holst die Einsatzzeiten auf. Mit Viggó Kristjansson haben die Wetzlarer einen guten Back-up für Stefan Cavor gefunden. Der braucht aber noch einige Zeit, ehe er sich ins Spiel der Grün-Weißen eingefunden hat. Alexander Feld dürfte nach seiner Magen-Darm-Grippe wieder fit sein, um Spielmacher Filip Mirkulovski Pausen zu verschaffen. Auf der "Königsposition" überzeugte zuletzt Olle Forsell Schefvert. Hier kann Wandschneider mit Feld und Lenny Rubin auf zwei Alternativen zurückgreifen. Die größte Baustelle könnte am Kreis lauern, da Anton Lindskog mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit fehlt. "Wir nehmen Ian Weber mit, der je nach Spielverlauf Nils Torbrügge Pausen geben wird", erklärt Wandschneider seinen Plan.

Zum Gegner sagt der Trainer: "Göppingen ist favorisiert gegen uns. Sie wissen, dass sie gegen uns jetzt gewinnen müssen." Denn die letzten drei Partien gingen verloren. Dennoch meint Göppingens Coach Hartmut Mayerhoffer: "Gegen die HSG haben wir uns in letzter Zeit tendenziell immer schwergetan. Es ist eine sehr eingespielte Mannschaft mit viel Erfahrung, einer guten Qualität und mit einem sehr guten Trainer, entsprechend ist das für uns eine schwierige Aufgabe."

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