Fußball

Ausbildung für Schiedsrichter ab 12 Jahren möglich

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(pm). Auch in Zeiten von Corona sind die Schiedsrichtervereinigungen in Hessen auf der Suche nach neuen Spielleitern. Schließlich wird der Ball ja irgendwann auch wieder im Amateurbereich rollen. Ohne Schiris wird das allerdings schwierig. Die Schiedsrichtervereinigungen der Kreise im Hessischen Fußball-Verband (HFV) bieten auch im neuen Jahr entsprechende Lehrgänge an, bei denen man sich ausbilden lassen kann. Diese Neulingslehrgänge werden teils in Präsenz, teils online durch- geführt, je nachdem was in Corona-Zeiten möglich ist.

Das Mindestalter für Neulinge beträgt zwölf Jahre, zudem muss man Mitglied in einem Verein sein oder werden. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil (Beantwortung von Regelfragen) und einem praktischen Teil (20 Laufintervalle von Strafraum zu Strafraum mit Ruhepausen). Nach bestandener Prüfung beginnt man grundsätzlich im Juniorenbereich. Hierbei erfolgt eine intensive Betreuung durch erfahrene Kollegen, den sogenannten »Paten«. Je nach Interesse und Einsatzbereitschaft leitet ein Schiedsrichter zwischen zwölf und 60 Spiele in einer Saison.

Die Schiedsrichter-Erstausrüstung wird vom Verein gestellt. Die Fahrtkosten zu den Spielen werden mit 30 Cent pro Kilometer ersetzt, daneben gibt es abhängig von der jeweiligen Spielklasse Aufwandsentschädigungen zwischen zwölf (Jugendspiele), 22 (Seniorenspiele) und 300 Euro (Regionalligaspiele) pro Einsatz. Dazu haben alle Schiedsrichter, sobald es wieder möglich ist, kostenlosen Eintritt zu allen Spielen im DFB-Bereich, also auch in der Bundesliga.

Infos und die Schulungs- termine gibt es auf der Homepage des Verbands unter www.hfv-online.de/fussball/ schiedsrichter.

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