Trotz Coronavirus-Krise gut gelaunt: Der neue Trainer der Löwen Frankfurt, Olli Salo, bei seiner Vorstellung. FOTO: HÜBNER
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Trotz Coronavirus-Krise gut gelaunt: Der neue Trainer der Löwen Frankfurt, Olli Salo, bei seiner Vorstellung. FOTO: HÜBNER

Am 24. August wieder aufs Eis?

  • vonred Redaktion
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(löf/pm). Um die neue Saison der Löwen Frankfurt in der Deutschen Eishockey-Liga 2 gibt es aktuell noch mehr Unklarheiten, als dem Verein, den Spielern und auch den Fans lieb sein kann. Niemand kann derzeit sagen, wann die Saison losgeht, ob und wenn ja mit wie viel Zuschauern gespielt werden darf.

Es gibt aber auch Klarheiten hinsichtlich der Runde. Sicher ist, dass es die erste Saison ist, in der der Aufstieg in die höchste deutsche Eishockey-Liga (DEL) möglich ist - zumindest für die Löwen Frankfurt, die Bietigheim Steelers und die Kassel Huskies, die sich als Einzige um die Aufnahme in die DEL beworben haben. Voraussetzung für den Aufstieg ist, dass einer aus diesem Trio auch DEL 2-Meister sein wird.

"Wir werden diese schwere Aufgabe mit einem nur wenig veränderten Team angehen. Erschwerend ist, dass niemand sagen kann, wann die Jungs richtig gemeinsam trainieren werden", sagte Sportdirektor Franz Fritzmeier bei der Vorstellung seines neuen Trainers Olli Salo. Der Grund ist der Beschluss der DEL 2, wonach alle Verträge, die nach Ende März geschlossen wurden, ausgesetzt sind und erst einen Monat vor der Beginn der Saison wieder greifen. Zudem sind alle Spieler, deren Verträge zwölf Monate gültig sind, in Kurzarbeit.

Dies erschwert dem neuen Coach erheblich die Vorbereitung, die ab dem 24. August auf dem Eis stattfinden soll. Der 36 Jahre alte Headcoach, der die Nachfolge des in die Heimat abgewanderten finnischen Landsmannes Matti Tiilikainen übernimmt, war bereits eine Woche zuvor angereist.

In den ersten Trainingstagen und Zusammenkünften will Salo die Mannschaft zunächst kennenlernen. "Ich habe mich mit meinem Freund Matti Tiilikainen zwar öfter getroffen. Doch das waren eher Gespräche unter Freunden. Über die Spieler habe ich ihn nicht ausgefragt, da will ich mir mein Bild selbst machen", sagte der neue Headcoach, der sich auch zu seiner Philosophie geäußert hat. Die Fans können sich auf attraktives Eishockey mit vielen Toren freuen. "Ich bevorzuge das offensive Eishockey, die Mannschaft soll ständig Druck auf den Gegner ausüben. Natürlich kann dies nur bei einer stabilen Defensive erfolgreich sein."

Die Grundlage dafür sei aber eine gute Kondition, für die nun auf Sportplätzen und in Fitnessräumen nicht mehr individuell, sondern gemeinsam viel getan werden soll.

Positive Nachrichten auch am Mittwoch: Torhüter Patrick Klein verlängerte seinen Vertrag. Der ehemalige Krefelder DEL-Goalie hütet damit weiterhin an der Seite von Bastian Kucis das Tor der Mainstädter.

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