Ein Lichtblick bei den Gießen 46ers bei der Pokalniederlage in Vechta - Spielmacher Andrew Rowsey (r.), der sich Jean Salumu gegenübersieht. FOTO: BF
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Ein Lichtblick bei den Gießen 46ers bei der Pokalniederlage in Vechta - Spielmacher Andrew Rowsey (r.), der sich Jean Salumu gegenübersieht. FOTO: BF

Ein Auftakt zum Vergessen

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(pm/gae). Das geht deutlich besser: Die Fraport Skyliners Frankfurt und die Gießen 46ers haben ihre Auftaktspiele in Gruppe B des BBL-Pokal-Turniers klar verloren. Während die 46ers am Samstagabend ein 85:99 gegen Gastgeber Rasta Vechta bezogen, kassierten die Skyliners am Sonntagnachmittag eine 64:79-Niederlage gegen Gastgeber Göttingen. Kommenden Samstag (15 Uhr) treffen die hessischen Teams im direkten Duell aufeinander, ehe am Sonntag der Erstrundenwettbewerb mit jeweils einem weiteren Spiel für beide Teams zu Ende geht.

Gleim ist bedient

"Wir haben weder in der Verteidigung noch im Angriff unseren Rhythmus gefunden. Göttingen hat verdient gewonnen. Wir hatten ganz wenige Momente, in denen wir nicht schlecht gespielt haben", analysierte Skyliners-Headcoach Sebastian Gleim, der sich den Auftritt seiner Mannschaft aber auch nicht vollends erklären konnte: "Wir haben im Training und der gesamten Vorbereitung noch nie so gespielt. Darum müssen wir jetzt vor dem Spiel gegen Gießen nächste Woche mehrere Schritt nach vorne machen." Ausschlaggebend waren vor allem das schwache Rebound-Verhalten und die unterirdische Dreier-Quote von 15 Prozent. Bester Frankfurter war Jon Gudmundsson mit 20 Punkten.

46ers chancenlos

Auch Gießens Trainer Ingo Freyer hat noch viel Arbeit vor sich. Vor allem in Halbzeit eins lief gegen Vechta ganz wenig zusammen. "Ist das grausam anzusehen", lautete der Kommentar eines Gießener Fans, der sich die Partie live über MagentaSport anschaute - und sprach dabei vielen Anhängern aus der Seele. Fast ausschließlich Ego-Gezocke, keine konsequente Reboundarbeit, keine Einstellung zur Mann-Mann-Verteidigung, fehlende Abstimmung im Angriff, keine Intensität, keine Aggressivität, keine Energie - ratlose Blicke bei den überforderten Protagonisten. Der 41:56-Halbzeitrückstand sprach Bände.

"Die erste Halbzeit war Ka tastrophe - die haben wir völlig verschlafen", analysierte Freyer. Sportdirektor Michael Koch fügte an: "Wir müssen daran arbeiten, dass wir in der Verteidigung stabiler sind. Für uns ist es wichtig, dass wir als Team auftreten. Das war in Hälfte eins nicht der Fall." Der Auftritt der Gießener in Hälfte zwei, die sie mit 44:43 knapp gewannen, war besser. Das sah auch Freyer so: "Da haben wir mit viel mehr Einsatz und Engagement gespielt."

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