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Die HSG Wettertal vor der Saison (hinten, v. l.): Trainer Sven Tauber, Lukas Knorr, Andreas Boller, Danny Hendrischke, Florian Zimmer, Jonas Kielich, Co-Trainer Maximilian Weil, (vorne, v. l.): Yannick Kreuzer, Michel Görlach, Philipp Rumpf, Jonas Muschalik, Tim Großmann, Fabio Buss, Merlin Metzger, Tim Bunfill. Es fehlen: Julian Schremmer, Bardo Raab, Tobias Kreuzer, Fabian Exner, Marcel Mengel, Philipp Landvogt, Sebastian Kehm, Tom-Luca Kneissl und David Wagner.

Auftakt hat es in sich

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(se). Der HSG Wettertal weht in der Handball-Bezirksoberliga gleich ein scharfer Wind entgegen. So erwartet Wettertal am Samstag (19.30 Uhr/Münzenberg) zum Saisonauftakt Absteiger HSG Wettenberg II. Die Wettenberger werden von vielen als Titelanwärter angesehen. Am zweiten Spieltag ist Wettertal bei der ebenfalls hoch gehandelten HSG Dilltal zu Gast. Die Schützlinge von Sven Tauber werden also gleich hart rangenommen.

Dennoch ist Wettertals Trainer alles andere als pessimistisch: "Ich hoffe, dass wir aufgrund der Vorbereitung und trotz der schwerwiegenden Abgänge die Klasse sicher halten werden", erklärt der Coach, der seine Mannschaft in der vergangenen Saison auf den vierten Platz geführt hat.

"Eine ähnlich gute Platzierung wie im Vorjahr käme einer Sensation gleich", schränkt er dann auch ein. "Dafür wurden wir zu sehr geschwächt, und andere Teams haben sich deutlich verstärkt." So hat die HSG Wettertal mit Lukas Knorr, der aus der HSG-A-Jugend den Sprung in die erste Mannschaft schaffen möchte, nur einen Zugang gemeldet. Dem stehen drei Abgänge gegenüber: Klaus Bergemann und Johannes Brückel haben ihre Laufbahn beendet, Philipp Becker wechselte zur HSG Fernwald.

Tauber erwartet in diesem Jahr von Beginn an "eine erneut ausgeglichene Runde". "Eventuell gibt es keine Mannschaft, die eine ähnliche Rolle wie Lumdatal im letzten Jahr einnimmt", ergänzt er. So fuhren die Lumdataler 2018/19 ohne Niederlage den Meistertitel in der Bezirksoberliga ein. Allerdings sei dies "zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu sagen. Sollte also kein Team vorneweg marschieren, so könnte es eine Zweiklassengesellschaft geben". Doch an Spekulationen möchte er sich nicht beteiligen: "Wer kann dies im Voraus sagen?"

Neben den oben genannten Titelanwärtern Wettenberg II, Dutenhofen/Münchholzhausen III, Dilltal und Großen-Buseck zählt der Wettertaler Trainer auch Mörlen zu den Anwärtern auf einen der vorderen Plätze.

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