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»Auf jeden Fall aufsteigen«

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Von: Michael Stahnke

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Frank Stroh, der Leiter der Tischtennis-Abteilung des SV Nieder-Wöllstadt, möchte nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse in die Kreisliga Wetterau der Herren/Gruppe 1 unbedingt wieder aufsteigen, auch wenn die Lage nach der jüngsten 6:9-Niederlage gegen den TTC Ockstadt III nicht mehr so gut ist.

Frank Stroh, der Leiter der Tischtennis-Abteilung des SV Nieder-Wöllstadt, möchte nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse in die Kreisliga Wetterau der Herren/Gruppe 1 unbedingt wieder aufsteigen, auch wenn die Lage nach der jüngsten 6:9-Niederlage gegen den TTC Ockstadt III nicht mehr so gut ist.

Wie war das Spitzenspiel gegen den TTC Dorheim III?

Frank Stroh: Die ganze Halle war voll mit Leuten aus Dorheim. Und wir hätten natürlich gerne gewonnen und nicht nur unentschieden gespielt.

Wie kam es dazu, dass Tobias Kienast wieder in den Verein zurückgekehrt ist?

Stroh: Er ist zur letzten Rückrunde ja nach Bad Camberg gewechselt, doch da er in Gronau wohnt, fragte er an, ob er wieder zurückkommen könne. Und da wir immer zufrieden sind, gute Leute zu haben, stand einer Rückkehr nichts mehr im Wege. Er ist als Sportsmann in Ordnung, er ist immer da, und er trainiert auch mit der zweiten. Mannschaft.

Wie war es bei Neuzugang Manuel Garcia?

Stroh: Das ist ein Bekannter von Kienast aus Windecken und hat sich gut bei uns eingefunden.

Wie ist die Zielsetzung in dieser Saison?

Stroh: Wir wollen auf jeden Fall wieder aufsteigen, auch wenn es für die Meisterschaft nicht reichen sollte. Dann müssen wir es halt über die Relegation schaffen. Zumal zur Rückrunde noch jemand kommen könnte. Dennoch sind wir aber dünn besetzt, da Christian Bausch selten spielt und Torsten Kaltwasser öfters beruflich unterwegs ist. Außerdem hat er jetzt ein Kind und somit ist er auch privat mehr eingebunden.

Wie sieht es ansonsten in der Abteilung aus?

Stroh: Es findet einfach niemand den Weg zu uns. Vielleicht wissen viele nicht, dass hier auch Tischtennis gespielt wird. Ich hoffe aber darauf, dass der eine oder andere Spieler, der jetzt in anderen Vereinen aktiv ist, wieder den Weg zurück in die Heimat finden wird. Die Jugendarbeit bleibt eine große Baustelle, da vor allem die geeigneten Trainer fehlen. Vielleicht kann hier die Initiative vom Kreis und vom HTTV, die ja am 1. Februar beginnen soll, etwas ändern. Dann können wir hoffentlich Trainer abrufen, die dann auch nachmittags an den Schulen arbeiten können, was derzeit keiner von uns leisten kann.

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