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Auf Corona folgt die Energie-Krise

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Von: Christoph Sommerfeld

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Corona-bedingte Spielverlegungen waren zu Beginn des Jahres keine Seltenheit. Im Februar musste die DEL 2 erneut auf die ungeliebte Quotientenregel umstellen. Fuß- und Handballer starteten in historische Auf- und Abstiegsrunden. Doch nahmen solche Absagen ab und tendierten zum Jahresende gegen null.

Fast alle Verbände und Ligen führten ihre Spielzeiten zu Ende - mit einer Ausnahme: Der Hessische Tischtennis-Verband unternahm für seine Sportler noch nicht mal den Versuch einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs und wertete die Saison zum Vorrunden-Ende.

Zur sich abmildernden Corona-Krise kam im Frühjahr der Krieg in der Ukraine dazu, der sich auch im (lokalen) Sport niederschlagen sollte. Zunächst musste der Landkreis Sporthallen für die Unterbringung von Flüchtlingen bereithalten. Das traf auch Friedberg und Nidda. Die betroffenen Clubs mussten ausweichen, Spiel- und Trainingszeiten neu koordinieren.

Mit dem Krieg ging die Energie-Krise einher, die vor allem solche Clubs berührt, die eigene Anlagen betreiben, wie zum Beispiel der SV Fun-Ball Dortelweil und der TSV Friedberg-Fauerbach. Die Vereine reagierten vereinzelt mit Sparmaßnahmen und Beitragserhöhungen. Auflösungen sind nicht aktenkundig. CSO

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