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Assenheim mit dem Rücken zur Wand

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(mn) Sie hatten alles gegeben, alles getan, alles versucht: In Duisburg unterlagen die Rhein-Main Patriots am Samstagabend aber im ersten Playoff-Halbfinale der Skaterhockey-Bundesliga dem gastgebenden Rekordmeister von der Wedau mit 4:6 (3:2, 1:2, 0:2).

Mit einem Erfolg im Heimspiel am kommenden Samstag (19 Uhr) könnten die Wetterauer ein alles entscheidendes drittes Spiel um den Final-Einzug, dann wieder beim deutschen Rekordmeister, erzwingen. »Ich muss der Mannschaft trotz der Niederlage ein Kompliment machen - sie ist trotz des frühen Zwei-Tore-Rückstandes wieder ins Spiel gekommen«, sagt Patric Pfannmüller, dessen Team allerdings auch eine Zwei-Tore-Führung nicht zum Sieg nutzen konnte.

Sein schlanker Kader - nur zehn Feldspieler - lag nach nicht einmal zwei Minuten mit 0:2 im Rückstand. Die Gäste ließen sich aber nicht irritieren, fanden in die Partie und kamen durch Jan Erik Bannenberg zum Anschluss. Mit einem wuchtigen Schlagschuss erzielte Marcel Patejdl den Ausgleich, und vor der ersten Pause brachte Preuss den Gast gar mit 3:2 in Führung. Die Hessen erwischen dann sogleich den besseren Start in den zweiten Abschnitt. Steven Töteberg überraschte mit dem vierten Treffer der Patriots. Nach dem postwendenden Anschluss wurde eine insgesamt faire Partie ruppiger. Die Torhüter rückten zunehmend in den Fokus, und den Ducks gelang zur zweiten Pause der erneute Gleichstand. Mit zunehmender Spieldauer mussten die Wetterauer den konditionellen Anforderungen Tribut zollen.

Gegen die 15 Feldspieler der Ducks fehlte Assenheim mehr und mehr die Kraft. Sieben Minuten vor Schluss hatte Duisburg die Partie mit dem 5:4-Führungstreffer erneut gedreht, einen Konzentrationsfehler bestrafte Duisburg mit dem Tor zum 6:4-Endstand. »Ich bin überzeugt, dass die Serie noch nicht entschieden ist«, sagt Patric Pfannmüller. »Von Spiel zu Spiel lässt die Mannschaft Fortschritte erkennen. Und es macht Spaß, diese Entwicklung zu beobachten«, sagt der Coach der Rhein-Main Patriots weiter.

Rhein-Main Patriots : Schwarz; Patejdl (1), Ressel, Unger, Kluin, Trautmann, Töteberg (1), Bannenberg (1), Bierschnek, Preuss, Simon.

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